D&D-Tip: Persönliche BH-Beratung in Hannover

On Bratabase

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Montag, 2. Dezember 2013

D: Faktoren die die Passform beeinflussen

Auch gute Größenrechner liegen mal daneben. Warum ist das so? Ich weiß noch, wie ich am Anfang meiner Fittinggeschichte auf einen Rechner stieß der sehr oft empfohlen wurde und dann dachte prima, endlich kann es losgehen. Ganz so einfach war es dann aber doch nicht. Denn es gibt viele Faktoren die den Sitz eines BHs und die Größe beeinflussen, die wenig mit dem gemessenen Unterbrustumfang (UBU) oder Brustmaß zu tun haben. Das erklärt auch warum auch zwei Frauen mit exakt gleichen Maßen im selben BH unterschiedliche Größen tragen.

(Kopflose und armlose) Vogelperspektive -
oben eine breite, unten eine schmale Brustbasis
Breite der Brustbasis: Die Brustbasis ist die Fläche auf der das Brustgewebe am Oberkörper ansetzt. Eigentlich ist es ganz einfach: Eine breite Brustbasis, also eine solche die horizontal viel Platz auf dem Brustkorb einnimmt, braucht breite Bügel. Wie weiß mensch denn aber ob mensch eine breite Brustbasis hat? Zieh deinen BH aus und drück deine Brust mit der Hand leicht gegen den Brustkorb und dann in Richtung Achsel. Es sollte sich eine Falte bilden. Mal diese nach. Wo verläuft diese Linie im Vergleich zum Abdruck des Bügels? Wenn der Bügel vor der Linie liegt ist er zu schmal. Liegt er dahinter ist er zu breit. Tendenziell sind kleine Brüste eher Breitbrüste, während große Brüste oft eine schmale Brustbasis haben. Eine breite Brustbasis braucht auch oft flachere Körbchen, weil sich das Volumen auf einer größeren Fläche verteilt, während eine schmalere Brustbasis tiefere Körbchen braucht. Allerdings kann auch ein Mensch mit schmaler horizontaler Brustbasis ein relativ flaches Körbchen brauchen, wenn die Brustbasis sehr hoch reicht.





  Höhe der Brustbasis - Gleiches Volumen, unterschiedliche
Volumenverteilung; Oben von links: mehr, gleich viel,
wenig Volumen im oberen Bereich; Unten von links:
Wenig und viel Volumen im oberen Bereich
Höhe der Brustbasis: Hier geht es darum wie hoch das Brustgewebe reicht, bzw. wie groß die vertikale Brustbasis ist. Wenn ich meine Brust anhebe und leicht gegen den Brustkorb drücke, dann fühle ich Brustgewebe bereits kurz unter dem Schlüsselbein. Es entsteht außerdem eine Wölbung nach außen. Ich habe also eine hoch reichende Brustbasis, bzw. mein Brustvolumen ist im oberen Bereich. Bildet sich eine prominente Falte, ist das meiste Volumen wahrscheinlich im unteren Bereich. Brüste mit viel Volumen im oberen Bereich brauchen offene Schnitte. Das heißt Halfcups und Plunges und einige Balconettes funktionieren, Full Cups dagegen schneiden oft ein. Diese funktionieren dafür oft gut an Brüsten mit viel Volumen im unteren Bereich. Eine andere Methode um die vertikale Verteilung des Brustgewebes auszumachen ist es die Form der Brust in Relation zu der Position der Brustwarze zu setzen. Brüste mit großer vertikaler Ausdehnung sind klar tropenförmig. Die Brustwarze befindet sich in der unteren Hälfte des Tropfens.  Brüste die eher schanzenförmig aussehen oder Brüste bei denen die Nippel in der oberen Hälfte sitzen haben mehr Volumen im unteren Bereich. 

Quetschbarkeit des Brustkorbs/Lungenvolumen: Diese beeinflusst maßgeblich das Maß des UBUs. Dickere Frauen haben oft mehr Gewebe am Brustkorb und brauchen daher oft kleinere UBBs (Unterbrustbänder) als ihre Maße vermuten lassen. Sie sind also quetschbar. Muskulöse oder sehr schlanke Frauen haben dagegen oft wenig Gewebe, das sich quetschen lässt. Sie fühlen sich öfters mit UBBs wohler die gleich oder sogar größer als ihr UBU ist. Lungenvolumen spielt häufig ebenfalls eine wichtige Rolle, wenn es um das Messen des UBUs geht. Viele Rechner verlangen, dass man ausatmet beim messen. Ausdauersportler aber haben ein weitaus größeres Lungenvolumen als andere Menschen. Wenn so jemand ausatmet und misst wird der Umfang deutlich geringer sein, als bei anderen Menschen. 

Konsistenz des Gewebes: Menschen haben unterschiedliche Verhältnisse von Drüsen- zu Fettgewebe in der Brust. Manche Brüste sind daher fester als andere. Weiche Brüste können stärker komprimiert  werden. Meine weichen Brüste stören mich zum Beispiel gar nicht wenn ich auf dem Bauch schlafe. Weiche Brüste tendieren dazu aus Plunges herauszufließen und verlieren gerne mal den Kampf gegen die Körbchenkonstruktion. Außerdem verändern sich Brüste im Verlauf des Lebens zum Beispiel während und nach der Menopause.  

Empfindlichkeit: Manche Menschen ertragen auf Grund verschiedener Erkrankungen (z.B. Fibromyalgie), wegen einer Operation oder des Alters keine engen Bändern. Anderen dagegen entlockt ein enges Band nur ein müdes Lächeln. 

Persönliche Präferenz: Menschen mögen unterschiedliche Dinge und legen unterschiedliche Maßstäbe an. Manche mögen enge UBBs, manche nicht. Manchen ist Ästhetik wichtiger als Funktionalität, machen nicht. 

Schwanger/Stillend: Hier habe ich selbst keine Erfahrung, aber Brüste verändern sich rasant in der Schwangerschaft und danach. Brüste die zum Stillen genutzt werden, verändern Größe und Konsistenz ja fast stündlich. Einen wunderbaren Text zur Thematik hat Nyad im Busenfreundinnenforum verfasst: Entwicklung der Brust in Schwangerschaft und Stillzeit

Marken/Modelle: Gleichzeitig sollten auch nicht vergessen werden, dass Marken und selbst Modelle der selben Marke unterschiedlich ausfallen. Ich trage in Ewa Michalak zum Beispiel meist 34E (aber auch 32F) in Freyas auch gerne mal 30G.

Das ist eine verkürzte Darstellung und natürlich . Sicherlich könnte mensch zu jeder dieser Variablen noch einen eigenen Blogpost verfassen. Außerdem können die Faktoren natürlich interagieren. 

Habe ich, eurer Meinung nach, irgendetwas vergessen? 

MiaRose bloggt seit Ende 2011 auf Drüber&Drunter. Neben Brafitting schlägt ihr Herz für sinnvolle/lose Diskussionen, gutes Essen, Jugendliteratur und allerlei anderes popkulturelles Gedöns. Ihre aktuellen Maße sind (94) 97 (96)-73-101. Ihren Vorstellungspost findet ihr hier: Me, myself and I.

Sonntag, 23. Dezember 2012

D/E Gynäkomastie - Vergrößerung der Brust beim Mann/ Gynaecomastia - Growth of Breasts in Men

English after the jump,
In den folgenden Wochen soll es  auf dem Blog in unregelmäßigen Abschnitten Beiträge zum Thema Gynäkomastie geben. Gynäkomastie beschreibt das Wachstum der Brust, bzw. der Brustdrüsen, beim Mann. Dieses Thema scheint in unserer Gesellschaft stark tabusiert, da es heteronormativen Konstruktionen von Männlichkeit entgegenläuft und wir hoffen hiermit einen Beitrag zur Aufklärung über das Thema zu leisten. Diese Beiträge werden sich im Stil von den anderen im Blog unterscheiden. Wir möchten  nämlich Menschen mit Gynäkomastie die Möglichkeit geben, ihre Erfahrungen zu teilen und Alternativen zur operativen Brustreduktion aufzuzeigen. Den Anfang macht heute Chrisko, der eine Einführung in das Thema gibt und seine ersten Reaktionen auf das Wachstum der eigenen Brust beschreibt. Chrisko wird auch eventuelle Fragen in den Kommentaren beantworten, bitte habt aber Verständnis, dass eventuell erst nach der Weihnachtszeit geschieht.

 

Hilfe, da wächst was! – Eine Einführung in die Gynäkomastie 

Bisher habe ich dieses Thema nie wahr genommen, denn ich bin ein Mann und ein Mann hat bekanntlich keine Brüste!
Doch in den letzten Jahren werden die Rundungen meiner Brust immer deutlicher und sind kaum mehr zu übersehen. Ich als Mann mit 52 Jahren bekomme eine Brust wie die einer Frau, es bricht eine Welt zusammen. Was passiert hier mit mir?
Der erste Ansatz heißt googeln und schon kommen die ersten Antworten, darunter auch der Begriff der Gynäkomastie, was nichts anderes heißt wie die Vergrößerung der männlichen Brust. Na schön, doch was ist das jetzt, kann doch nicht sein. Wie sehe ich jetzt aus, ich kann damit doch nicht mehr unter die Leute. Es sind unendliche Fragen die mich sehr intensiv beschäftigen, vor allem aber: Wo kommt das her? und: Wie kriegt man das wieder weg?
Für Gynäkomastie gibt es viele Gründe, zum einen tritt sie im jugendlichen Alter auf und verschwindet dann auch ganz gern wieder, manchmal bleibt sie aber auch erhalten. Weitere Gründe sind vor allem Prostata- oder Hodenkrebs, Leberschäden, Alkoholismus, Medikamenteneinnahme, Diabetes, Adipositas, Schilddrüsenerkrankungen und noch so ein paar Kleinigkeiten.
Bei mir ist es die Diabetes in Zusammenhang mit den Medikamenten, viele andere haben völlig andere Ursachen. Selten sind die auslösenden Faktoren eins zu eins vergleichbar oder übertragbar, jeder macht mit der Gynäkomastie seine eigene Geschichte durch, doch es gibt sicher auch einige Parallelen.
Irgendwann erreichte es bei mir den Punkt, dass die Brüste doch an Gewicht zunahmen und es zu Beschwerden im Brustansatz, sowie am Brustmuskel kam. Beinah ähnliche Beschwerden wie bei einem Muskelkater, dazu kommt ein Ziepen und Zerren und vor allem merkte ich bei jeder etwas heftigeren Bewegung die Eigenbewegung der Brüste. So manche Frauen kennen diese Probleme.
Nach vielen Untersuchungen von allen möglichen Blutwerten, Krebsvorsorge an Prostata und Hoden landete ich zudem beim Frauenarzt, der meine Brust auch mit Ultraschall und Mammographie untersuchte. Zuerst die Entwarnung, es ist kein Hoden-, Prostata- oder Brustkrebs. Zu den anderen Problemen gab er mir Vorschläge und stellte mir auch die OP vor und hat mich eingehend beraten.
Allerdings habe ich keine Chance diese von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen, zum anderen ist mir das Risiko einfach viel zu hoch. Durch meine Krankenvorgeschichte ist zudem allein die Narkose problematisch und sollte wirklich nur in wirklichen Notfällen gemacht werden.
Dann kam der Satz, der Satz, der mich dann lange beschäftigte: "Tragen sie doch einen BH oder was meinen sie, wofür der da ist und wofür BH steht: das heißt Büstenhalter."
Das war verdammt schwer, ich als Mann mit BH, nein, dieser Lächerlichkeit wollte ich mich nun überhaupt nicht preisgeben.
So blieb erst einmal alles so wie es war, bis zu dem Zeitpunkt wo es wieder kribbelte in der Brust, wo wieder dieses Ziepen da war. Ich habe angefangen ganz verschämt in den entsprechenden Kaufhausabteilungen nach BHs zu suchen. So ein wenig hab ich im Internet ja schon nachgelesen zu der Frage, welche Größe könnte überhaupt passen und habe einfach in die Größentabellen der Händler geschaut, nachgemessen und meinte dann, eine Größe von 110C sollte bei einer UBW von 114 cm zu einer OBW von damals 132 cm richtig sein. Heute kenn ich meine durchschnittliche Größe mit 105/100C/D je nach Modell ganz gut und finde passende BHs die die Brust kaschieren und trotzdem eine gute Hilfe sind, vor allem aber eine Entlastung bringen.
Im Internet habe ich mit der Seite http://gynaekomastie.xobor.de/ eine gute Anlaufstelle gefunden, bei der einige Männer sich mit Erfahrungen zum Thema Gynäkomastie austauschen. Es ist ein sehr vielschichtiges Problem, von dem viele betroffen sind und man manchmal den Eindruck gewinnt, es sind sehr viel mehr Männer als man denkt.
Das Wichtigste, finde ich, ist es ungezwungen mit Fachleuten über dieses Problem reden zu können. Oft sind dies Frauen, denn sie kennen sich mit der Thematik von BHs und Brüsten einfach besser aus. Durch die Tabuisierung der Thematik trifft man leider doch oft auf Unverständnis und einen gewissen Unwillen Hilfestellung zu leisten. Denn ein Mann im BH widerspricht dann doch der gesellschaftlichen Konstruktion von Männlichkeit.

Chrisko



MiaRose bloggt seit Ende 2011 auf Drüber&Drunter. Neben Brafitting schlägt ihr Herz für sinnvolle/lose Diskussionen, gutes Essen, Jugendliteratur und allerlei anderes popkulturelles Gedöns. Ihre aktuellen Maße sind (94) 97 (96)-73-101. Ihren Vorstellungspost findet ihr hier: Me, myself and I.

Dienstag, 13. März 2012

Orange im Glas...


oder auch kleiner 'Alibibrafitting-Auftritt' ;)  with a special appearance by 'Kleine Breitbrust'. 


Manchmal bestellt man einen Bh um später festzustellen, dass der Cup im vorderen Bereich leer bleibt oder Falten schlägt. Bevor man nun entscheidet, huch, der BH war wohl doch zu groß, sollte bedacht werden, dass das Modell auch zu klein oder inkompatibel sein könnte. Wenn der Bh zu klein ist, sind auch oft die Bügel zu schmal und liegen auf dem Brustgewebe auf. Dieses Phänomen wird gerne als 'Orange im Glas' beschrieben, weil die Brust genausowenig ins Körbchen passt, wie eine Orange, die man in ein zu schmales Glas drücken will. 


Möglichkeit zwei ist die sagenumwobene 'kleine' Breitbrust. Viele Frauen haben eine breite Brustbasis. OFT, nicht ausschließlich, ist das der Fall bei relativ gesehen kleineren Brüsten. Das heißt das meiste Volumen befindet sich nicht mittig, sondern verteilt sich auf einer größeren Fläche horizontal auf dem Brustkorb. Manche Bh-Modelle, zum Beispiel der oft als Einsteigermodelle empfohlene Freya Pollyanna haben schmale Bügel. Bei einer Frau mit einer breiten Brustbasis würden bei diesem auch die Bügel auf dem Brustgewebe aufliegen, statt es zu umschließen und vorne im Körbchen wäre Platz, da schmale Bügel meist mit größerer Tiefe des Körbchens einhergehen. Ist das der Fall braucht frau Modelle mit flacheren Körbchen und breiteren Bügeln. 


Na, habe ich nicht eine schöne Terrasse *hust* ?

Comments:

Popinnie:
also ich find die terasse hat was. da fehlt doch nur noch weinranken oder efeu ;)

und danke, heut habe ich zum allerersten mal wirklich verstanden was orange-im-glas wirklich bedeutet (hatte vorher nur so´ne ahnung)
My recent post frauenprobleme
MiaRose:
Bitte!

Ich sollte wohl keine Insiderwitze machen. Ich habe nur erst nach dem Fotografieren gesehen, dass man sehen kann, dass einer meiner Mitbewohner auf unserer Veranda gezündelt hat und habe nicht alles wegschneiden können.

MiaRose bloggt seit Ende 2011 auf Drüber&Drunter. Neben Brafitting schlägt ihr Herz für sinnvolle/lose Diskussionen, gutes Essen, Jugendliteratur und allerlei anderes popkulturelles Gedöns. Ihre aktuellen Maße sind (94) 97 (96)-73-101. Ihren Vorstellungspost findet ihr hier: Me, myself and I.

Freitag, 17. Februar 2012

Sei lieb zu deinen Bhs sonst...


... sehen sie bald so aus:

IMG 2371

Dieses etwas mitgenommene Exemplar ist ein Ewa Michalak Srebrny, der inzwischen ziemlich genau zwei Jahre auf dem Buckel hat. In dieser Zeit hat er auf mehren Kontinenten geweilt, wurde achtlos in Koffer gepfeffert, hat noch nie ein Wäschenetz oder eine Wäschekugel von innen gesehen und durfte vielleicht zwei Handwäschen durchleben und das auch nur weil in der Taiwanischen Jugendherberge in der ich weilte, die Waschmaschine kaputt war. Natürlich ist das Verblassen, Verknittern und UBB-Ausleiern auch eine Alterserscheinung. Ich muss aber zugeben ich bin stinkefaul, was die Pflege meiner Unterwäsche angeht. Und so hat dieses gute Stück auch einen Teil der eigenen Stabilität eingebüßt. Aber zumindest theoretisch weiß ich es besser. Don't be me.

Im warmen Nass: Das Non-Plus-Ultra ist hier natürlich die Handwäsche mit einem milden Reiniger und danach das liebevolle Ausdrücken des Bhs. Wer bei der Handwäsche in Versuchung kommt zu rubbeln, dem sei es angeraten sich ein großes verschließbares Gefäß zu suchen (Einmachglas, Tupperware, etc.) und dann kräftig zu schütteln. Außerdem macht das Spaß und baut Aggressionen ab. Vielleicht danach ab in die Salatschüssel? Nein, ernsthaft, liebe Leser_Innen probiert das doch mal aus. Ich habe leider keine. Wem das ausdrücken und dann aufs Trocknen warten zu langwierig ist, wie mir, dem empfiehlt sich der Schonwaschgang. Aber verwendet ein Wäschenetz oder noch besser eine Wäschekugel, den die verhindert nicht nur, dass sich verloren gegangene Bügel in die Dichtungen der Waschmaschine bohren, sondern hält auch die Form des Bhs besser.

Auf Reisen: Auch hier können stabile Plastikgefäße von Vorteil sein. Falls das keine Option ist, würde ich die Körbchen von Schalenbhs immer mit Socken oder gefalteten Höschen ausfüllen. So halten sie ihre Form. Außerdem sollte der Bh so liegC, dass die Bügel nicht verbiegen.

In der Schublade: Wahrscheinlich habt ihr schon einmal gesehen, wie die Bhs in (Fach-)Geschäften in der Schublade ordentlich hintereinander aufgereiht sind? Das macht auch Sinn. Man faltet sie als NICHT am Steg zusammen, sondern stellt sie hintereinander mit stolz geschwelltem Körbchen auf. Gerne würde ich euch jetzt meine zeigen aber, ähem, meine Schalenbhs drehen gerade eine Runde in der Waschmaschine.

Wie pfleglich geht ihr mit euren Bhs um? Habt ihr auch so ein 'Opfer' wie ich in eurer Schublade?

Kommentare nach dem Jump.

MiaRose bloggt seit Ende 2011 auf Drüber&Drunter. Neben Brafitting schlägt ihr Herz für sinnvolle/lose Diskussionen, gutes Essen, Jugendliteratur und allerlei anderes popkulturelles Gedöns. Ihre aktuellen Maße sind (94) 97 (96)-73-101. Ihren Vorstellungspost findet ihr hier: Me, myself and I.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Kleine BH-Träger-Kunde

Eines der mißverstandensten Bestandteile eines BHs sind seine Träger. Irrtümlicherweise wird oft angenommen, die Träger müßten das Gewicht der Brüste tragen - daher auch der Name. 

Man kann gar nicht oft genug betonen, wie falsch das ist!

Recyling: Von einem alten Semi-Multiway (Chantelle Senso) abgeschnittene
und mit zwei zusätzlichen Haken versehene Träger
Ein gut passender BH verteilt den größten Teil des Brustgewichts über die Körbchen und das Unterbrustband um den Körper herum, d.h. auch wenn man die Träger abstreift, sollte der BH einigermaßen dort bleiben wo er hingehört und nicht plötzlich in der Taille sitzen.
Man sagt an den Trägern sollten nur etwa 10-20% des Brustgewichts hängen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das bei großen Brüsten (=Brüste über G-Cup) tatsächlich realistisch ist, aber den Ohne-Träger-Test kann man ja trotzdem durchführen.
Wer also unter einschneidenden Trägern und Muskelverspannungen leidet, sollte nicht in erster Linie zu schmalen Trägern die Schuld geben, sondern lieber noch mal hinterfragen, ob die BH-Größe stimmt und ob der Schnitt in sich genug Stabilität gewährt. 
Es gibt den Trend, statt dessen megabreite Träger zu verbauen oder zu Silikonpolstern für die Schultern zu raten. Im Einzelfall mag das hilfreich oder sinnvoll sein - in sehr vielen Fällen sind solche Maßnahmen jedoch nicht notwendig!

Träger ist also ein irreführender Name für die "shoulder straps" - sie sollten vielleicht lieber Former heißen. Tatsächlich ist ihre hauptsächliche Aufgabe, die vom Körbchen umschlossene Brust anzuheben und zu formen. Im Gegensatz zu trägerlosen Exemplaren sind normale BHs so konzipiert, daß ihre Cups von oben durch die Träger stabilisiert werden. Erst durch die Träger werden die Brüste angehoben und erhalten die gewünschte, meist abgerunde Form.

Eine weitere Aufgabe der Träger ist das Regulieren des Cupvolumens: 

Die meisten Frauen haben leicht asymmetrische Brüste, d.h. die eine Brust ist größer als die andere. BHs sollten grundsätzlich an die größere Brust angepaßt werden. Die Feinabstimmung kann man dann meist problemlos mit den Trägern vornehmen: An der kleineren Brust wird der Träger einfach stärker gekürzt als an der größeren.

Gleiches gilt für zyklusbedingte Größenschwankungen. Die Brustgröße schwankt bei vielen Frauen über die Länge ihres Zyklus hinweg. Manche Frauen tragen deshalb je nach Zyklusphase unterschiedliche BH-Größen. Manchmal reicht es aber schon, die Trägerlänge zu variieren und die Träger mal länger, mal kürzer zu tragen.

Wer seine BH-Träger immer auf maximaler Länge trägt, sollte unbedingt anhand der Bügelbreite (umschließen die Bügel das ganze Brustgewebe?!?) und anderer einschlägiger Merkmale prüfen (vgl. erster Passform-Check), ob die BH-Größe stimmt!
Gleiches gilt für Frauen, die die Träger immer sofort auf die kürzeste Einstellung stellen.

Das heißt selbstverständlich nicht, daß es generell nicht vorkommen kann, daß Träger zu kurz oder zu lang sind. Zu lange/kurze Träger sind nur ein beliebter Trick um ein zu kleines/großes Körbchen passend zu schummeln.

Je nachdem wie groß die Brüste sind, ist es wichtig, darauf zu achten, daß die BH-Träger nicht allzu elastisch sind - geben die Träger zuviel nach, wippen die Brüste bei Bewegungen zuviel mit. Häufig ist das Problem so gelöst, daß die Träger zweigeteilt sind - das Material vorne ist unelastisch und der verstellbare Teil hinten ist flexibel. Völlig unelastische Träger wären vermutlich ziemlich unbequem. 
Der Nachteil an dieser Aufteilung ist jedoch, daß die Träger weniger regulierbar sind als nicht-zweigeteilte Lösungen, sie also für manche Frauen zu kurz, für andere zu lang sind.
Im zweiten Fall kann man die Träger notfalls einfach kürzen. Verlängern ist leider deutlich aufwendiger, weil man ein Trägerteil ersetzen muß.

Kleiner DIY-Exkurs:

Theoretisch kann man Träger auch einfach ganz austauschen, z.B. indem man die ursprünglichen Träger abtrennt und neue annäht, oder indem man die ursprünglichen Träger so abschneidet, daß man aus dem Restträger eine Schlaufe nähen kann, durch die man wiederum die Haken abnehmbarer Träger steckt. So kann man einen BHs mit mehreren Trägerfarben tragen und so Spaghetti-Top/Träger-Kleid kompatibel machen.
Hier z.B. mit den oben gezeigten Trägern an einem ASDA-George-BH zu bewundern:

Abnehmbare Träger bekommt man z.T. auch im Fachhandel, z.B. von Gold Zack/Prym (Nähbedarf) oder von Hunkemöller... Leider dominieren aus unerfindlichen Gründen diese Silikondinger den Markt, so daß es vielleicht schlußendlich doch einfacher ist, alte BHs zu schlachten oder sich nach Bastelbedarf umzusehen.


Habt ihr Probleme mit zu kurzen/zu langen/einschneidenden Trägern?

Und an die BH-Tunerinnen unter euch:
Habt ihr schon mal Träger ausgetauscht? 




Dienstag, 21. Juni 2011

Wie sinnvoll ist ein Entlastungs-BH?

Heute mal wieder ein bißchen weniger Meinung und ein bißchen mehr Information - und zwar zum Thema Entlastungs-BHs. Als Entlastungs-BHs werden Modelle bezeichnet, die besonders viel Halt und Bequemlichkeit bieten sollen. Sie werden vor allem für große Brüste und/oder große Unterbrustumfänge empfohlen. Häufige Merkmale sind sehr breite Unterbrustbänder, bügellose Softcups, extra-Verstärkungen der Cups und extrem breite Träger.

Bildquelle: Anita, Produktseite Entlastungs-BHs
Ich hab mir hier mal ein Modell von Anita herausgesucht, die Nummer 5319. Wie man gut sehen kann, hat das Modell extrem breite Träger, die direkt in die Konstruktion übergehen. Bei genauerem Hingucken kann man auch erkennen, daß die Cups unten noch mal mit einem Band verstärkt sind. Darüberhinaus verfügt das Modell über einen Vorderverschluß, was für Frauen sicherlich von Vorteil ist, die nicht (mehr) so gelenkig oder durch eine Krankheit eingeschränkt sind.


Auf einer klitzekleinen, beigefügten Skizze kann man erkennen, wie die Entlastungsfunktion zustande kommen soll.

Laut Beschreibung sollen die eingefügten Bänder (orange) bei dem Modell die Bügel ersetzen. Die Träger sind gepolstert und am Rücken elastisch um die fehlende Verstellmöglichkeit auszugleichen.

Was soll ich sagen? Ein wenig schlucken muß ich bei der Sache doch. Klar, es gibt sicherlich einen Markt für das Produkt. Einige Frauen sind vielleicht mit diesem Modell sehr glücklich. Das will ich nicht absprechen.
Aaaber, Nummer 5319 ist für mich der Inbegriff dessen, wovor ich mich als großbrüstige Frau fürchte. 

Der hautfarbene Brustpanzer aus dem Sanitätsbedarf hängt seit meiner Jugend über mir wie ein Damoklesschwert. Nichts könnte weiter von meinem Selbstbild entfernt sein - und trotzdem drängt er sich in seiner Funktionalität scheinbar auf. Um ehrlich zu sein, waren Modelle wie dieses der Grund, weshalb ich über Jahre kein Fachgeschäft aufgesucht habe - aus der (wohl eher irrationalen) Angst, eine Verkäuferin stünde plötzlich mit so einem Gerät in der Umkleidekabine. Immerhin, so das Versprechen, sollen die Teile von allen Beeinträchtigungen durch große Brüste befreien. Keine kneifenden Unterbrustbänder mehr, keine drückenden Bügel oder einschneidenden Träger, unter denen sich Muskelstränge zu trotzigen Knoten zusammenballen.

Das vorgeführte Modell wird nun nur im relativ bescheidenen Größenspektrum zwischen Cup A-E und Unterbrustband 80 und 105 angeboten. Ich denke, es richtet sich recht deutlich an ältere Semester.
(Den Begriff Oma-BH haben die Busenfreundinnen aus Gründen von political correctness aus dem Vokabular verbannt und durch die allseits beliebte Bezeichnung (Brust-)Panzer ersetzt.  Die Sprachregelung haben wir für den Blog übernommen.)

Es gibt von Anita aber auch andere Modelle, beispielsweise die 5319 recht ähnliche Nummer 5409 (75-115 | A-H), aber auch die eher an herkömmliche BH-Designs angelehnten Nummern 5404 (75-120 | A-H), 5427 (75-120 | B-I) oder 5468 (75-105 | C-G). Der eingeschränkte Größenbereich des letzteren Modells mag damit zu tun haben, daß es sich hier um das einzige Modell mit Bügeln handelt.

Die große Gemeinsamkeit der Modelle besteht in ihren extra-breiten Trägern, die die Last der Brüste auf eine größere Fläche verteilen. 
Nun sollte ein gut angepaßter BH aber das Brustgewicht hauptsächlich über das Unterbrustband und die Körbchenkonstruktion aufnehmen. Im besten Fall sorgen die Träger nur dafür, daß die Brust angehoben wird, nicht jedoch für den allgemeinen Halt. D.h. wenn man die Träger über die Schultern streift, sollte der BH einigermaßen dort bleiben wo er hingehört.
Hierzu ist es relevant, 
  • - daß das Unterbrustband stabil ist und eng genug gewählt wird.
  • - daß die Bügel die gesamte Brust umschließen und nirgends auf dem Brustgewebe aufliegen.
  • - daß der Steg zwischen den Brüsten auf dem Brustbein sitzt
  • - daß die Konstruktion der Körbchen der Brust auch ohne Träger bereits Halt und Form gibt.

Panache Ariza pink, Sommer 2011
(Bildquelle: Panache Superbra)
In der Beziehung schwöre ich auf den Panache Ariza, der wirklich ganz großartig konstruiert ist. Ich kann ihn beinahe als trägerlosen BH tragen, so stabil ist er. Er wird im Bereich zwischen 30-40 (= 65-90) D-K und in drei Grund- sowie wechselnden Saisonfarben angeboten. 
Obwohl der obere Cupteil ab Cup GG nicht mehr (wie auf der Abbildung) transparent sondern doppellagig ist, finde ich ihn optisch gar nicht vergleichbar mit dem Sanitätslook der Anitas.
Die Träger sind bei der Größe 34H (wird, nicht ganz richtig, allgemein übersetzt als 75H) ca 1.3cm breit und schneiden überhaupt nicht ein.

Wie immer ist das eigentlich Ausschlaggebende für den richtigen Sitz die passende Größe - egal für welches Modell man sich entscheidet. Auch ein Entlastungs-BH in der falschen Größe wird seinem Versprechen nicht gerecht werden, sondern vielleicht nur das kleinere Übel zu herkömmlichen BHs darstellen. Wer also Probleme mit einschneidenden Trägern und Verspannungen im Schultern und Nackenbereich hat, sollte unbedingt den Sitz des BHs prüfen! Entlastungs-BHs oder auch die im Handel erhältlichen Trägerpolster aus Silikon sind nicht unbedingt die Lösung.

Wie bereits oben gesagt: Ich will nicht unterstellen, daß Entlastungs-BHs per se sinnlos sind, sondern nur aufzeigen, daß es für viele Frauen noch Alternativen gibt, die ich persönlich weitaus attraktiver finde.

Habt ihr Erfahrungen mit Entlastungs-BHs oder so Trägerpolstern?
Wie sieht euer persönlicher BH-Alptraum aus?  


Fragen, Anmerkungen, Feedback, Kritik etc. sind natürlich auch höchst willkommen.


Weitere Informationen:
Der erste BH-Passform-Check - Paßt er nun oder paßt er nicht?
Häufige Passform-Probleme - ein FAQ-Unterforum bei den Busenfreundinnen

Sonntag, 12. Juni 2011

Von Anfänger-BHs und Einsteiger-Modellen

Anfänger-BH oder Einsteigermodell  sind Begriffe, die bei den Busenfreundinnen häufiger verwendet werden. Aber was genau ist damit gemeint?

Auch wenn es erst mal naheliegend wäre, werden so nicht die ersten BHs für junge Mädchen bezeichnet, sondern BH-Modelle, die als relativ unkompliziert gelten, d.h.
- sie fallen größenregulär aus
- sie passen zu unterschiedlichen Brustformen
- sie sind in einem großen Größenspektrum erhältlich

Am Anfang wurde vor allem mit zwei Modellen "gearbeitet", die aufgrund der guten Erfahrungen der polnischen Brafitting-Community übernommen worden waren:

der Panache Tango Balconette und der Freya Pollyanna.

Freya Pollyanna (Bildquelle: Bravissimo)
Panache Superbra - Tango II Balconette (AW2011)

Beide haben ein recht stabiles Unterbrustband, ein (bezogen auf die britischen Marken) größenregulär ausfallendes Körbchen und machen meist eine ganz gute Brustform.
Darüberhinaus galten sie als exemplarisch für die Bügelbreite: Panache gilt als Hersteller, der eher breite Bügel und dadurch tendenziell flachere Körbchen produziert, während Freya für eher schmale Bügel und also tiefere Körbchen bekannt ist.

Im Lauf der Zeit haben sich noch andere Eigenschaften der BHs als relevant herausgestellt:
Panache-BHs sind unter den Armen eher hoch geschnitten, d.h. die Unterbrustbänder sind breit und die Bügel reichen eher hoch, was für viele Frauen problematisch werden kann. (Pieksende-Bügel-Alarm.) Dafür sind die Bügel eher tief, also tief-U-förmig geformt und die Körbchenränder eher offen, was viel Brustvolumen im oberen Bereich der Brust entgegen kommt.
Das impliziert, daß sie am besten Frauen mit einer großen, eher vertikal als horizontal länglichen Brustbasis passen.

Freya-BHs dagegen haben weniger U-förmige-Bügel - sie folgen der Form eines Nike-Häkchens, laufen also am Rand aus und reichen nicht so hoch unter der Achsel. Dafür sind die Körbchen am oberen Cuprand eher geschlossen geschnitten, so daß die Kante in Brüste, die weit Richtung Schlüsselbein reichen, oft einschneidet.
Daraus folgern wir, daß Freya-BHs tendenziell Frauen mit einer kleinen, eher horizontal als vertikal länglichen Brustbasis mit wenig Volumen im oberen Teil passen. (Was nicht heißt, daß die Brüste klein sind - es geht nur darum, wie sich die Brust auf dem Brustkorb verteilt.)

Längerfristige Beobachtungen haben darüberhinaus ergeben, daß die beiden Modelle in einem gewissen Brustgrößen-Spektrum ganz gute Treffer erzielen, für andere allerdings völlig ungeeignet sind - betroffen ist vor allem der Bereich der kleinen Brüste, oder wie wir sie z.T. nennen, der kleinen Breitbrüste.

Wem jetzt schon der Kopf raucht: Das ist jetzt nur die Theorie, in der Praxis ist das nicht so kompliziert, da sieht man ja, ob es paßt oder nicht. Je nachdem was nicht paßt, läßt dann Rückschlüsse auf die Brustbeschaffenheit zu.

Die Busenfreundinnen haben daher im Lauf der Zeit ihre Beratung daraufhin abgestimmt, welche Brustform sie anhand der eingereichten Messwerte für wahrscheinlich halten. Die Idee dahinter ist, mit einer Bestellung eine möglichst gute Trefferquote zu erzielen oder anhand der auftretenden Probleme Rückschlüsse auf möglicherweise besser passende Schnitte und Größen ziehen zu können.

Dieses Vorgehen beruht auf dem generellen Behelfscharakter von Online-Brafitting, das nur einen Orientierungswert vorgeben kann.
Tatsächlich wäre ein richtiges Fitting in einem Wäschegeschäft dem ganzen Ausmessen - Abschätzung einholen - Bestellung aufgeben-Procedere vorzuziehen, da dort im Idealfall nicht nur eine erfahrene Beraterin sondern auch viele verschiedene Modelle und Größen vorhanden sind, anhand derer man sich im Direktvergleich zum besten Schnitt und zur optimalen Größe vortasten kann.
Anfängermodelle sind also vor allem für diejenigen Frauen relevant, die in deutschen Wäschegeschäften nicht oder nur schwer fündig werden und nach entsprechend pragmatischen Gesichtspunkten gewählt.

Auch wenn die Vorschläge manchmal bei den Busenfreundinnen etwas lehrbuchhaft daherkommen: Selbstverständlich ist es jeder Frau freigestellt, BHs nur nach ästhetischen Kritierien zu wählen, besonders dann auch unproblematisch, wenn ihre  Brustform/-größe/-konsistenz vom Angebot auf dem Markt gut berücksichtigt wird.

Was war denn euer erster richtig gut passender BH?
Ist das seither euer Holy Grail oder habt ihr euch zu anderen Lieblingsmodelle verabschiedet?

Nachtrag: "Anfänger-BHs" werden übrigens auch von Live-Fitterinnen verwendet. Bei BH-Total in Berlin-Friedrichshagen (Qype-Profil) steht beispielsweise der Rosa Faia Twin von Anita für Einsteigerinnen hoch im Kurs.