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Freitag, 6. April 2012

Thought of the day – mein Gedanke zum Tag

Als ich neulich bei meiner Neurologin im Wartezimmer saß, lachte mich eine Ausgabe der Brigitte woman an. Ich mag diese Zeitschrift gerne durchblättern, weil es dort zwar auch, aber meiner Meinung nach nicht ganz so platt, um Schönheit, Figur und Mode geht. Die Zeitschrift richtet sich zwar an die Frau ab 40, aber auch ich als 28jährige fühle mich davon sehr angesprochen. Oft kommen Frauen zu Wort, die das ganze TamTam um Figur und Diäten aus einer anderen Perspektive sehen, weil sie die endlosen Hassdialoge mit ihrem Körper gegen Akzeptanz und Respekt ihren natürlichen Gegebenheiten gegenüber eingetauscht haben.

In besagter Ausgabe der Brigitte woman gab es einen Artikel über Figurtypen, in dem Frauen mit verschiedenen Formen zu Wort kamen. Überrascht hat mich eine “Birne”, die zugab, manchmal mit etwas Neid auf die “Apfelfrauen” zu blicken, weil diese so schlanke Beine hätten. Das hat meinen Blick auf mich selbst wieder geöffnet, weil ich in der letzten Zeit manchmal traurig war, dass ich als Apfeline nicht überall mit meinem Bauch und meinen Brüsten reinpasse, oder dass es dann zeltig wird, wenn die Bluse so weit über den Bauch herabhängt und die Hüften verdeckt. Manchmal habe ich dann auch neidisch auf die Birnen und Sanduhren dieser Welt geschaut. Der Artikel hat mich gelehrt, dass man an jeder Figur etwas Schönes finden kann. Man sollte versuchen, nicht nur auf die Problemzonen zu schauen, sondern auch mal auf das, was man an sich hat.

Bildquelle:  Wikimedia

4 comments

7. April 2012 um 16:39

Oh, schön etwas von dir zu lesen!
Und, ein kleines Vögelchen hat mir gezwitschert dass in der aktuellen Ausgabe eine Fotostrecke von Fräulein Annie Swimwear drin ist. Da muss ich sie mir doch auch fast kaufen...

Wenn du mal vernünftige Frauenzeitschriften lesen willst, dann lies die Wienerin. Die lebt das, was Brigitte versucht ;)

lg denocte

Moppi
8. April 2012 um 00:05

Ja, da hat Frau Birnen-Po wirklich recht. Keiner sollte auf einen anderen neidisch sein, sondern einfach das Schönste aus sich machen und sich wohl fühlen. 

Liebe Grüße!

Lola Bernstein
9. April 2012 um 22:09

Mit Frauenzeitschriften komme ich üblicherweise auch nur in Ärztinnenpraxen oder auf dem WG-Küchentisch in Berührung ;) Die Mutter meiner Mitbewohnerin gibt manchmal welche mit. Manchmal finde ich es ziemlich shocking, wie böse darin Frauen über sich selbst und ihre Geschlechtsgenossinnen schreiben. Und mit welcher Vehemenz sich die Themen wiederholen! Da wundere ich mich immer wieder, dass sich die alle auf dem Markt halten können.
Die Wienerin, danach suche ich gerne mal. Es ist wirklich schade, dass Brigitte ihrer eigenen Idee von der Zeitschrift "ohne Models" eine Begrenzung auferlegt. Irgendwo hatte ich letztens gelesen, dass man dort mit Größe 38 nicht mehr reinkommt. Die Einteilung der Zielgruppe nach Jahreszahlen finde ich auch nicht so gelungen. 

12. Januar 2016 um 11:51

Tolle Gewinne

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