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Montag, 31. Oktober 2011

[pink october] Brustkrebsvorsorge reloaded

Wie die Zeit vergeht - der Monat ist schon wieder vorbei - und damit auch die "Pinke Oktober-Reihe" zur Information über Brustkrebs.
Ich hoffe, die Beiträge haben vielleicht wirklich das Thema für die eine oder andere von euch ein bißchen ins Bewußtsein gerückt. 

Zum Abschluß wollte ich noch einmal sagen: Klar ist Brustkrebs ein Thema, das man lieber zur Seite schiebt. Das geht mir auch so. Aber so richtig clever ist das eben nicht. Ohne sich von den Zahlen kirre machen zu lassen, sollte man sie doch zur Kenntnis nehmen:
"Jährlich erkranken über 59.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs (RKI 2010); rund 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen." Quelle: Deutsche Krebshilfe

"In der westlichen Welt ist Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr." Quelle: Wikipedia
 Auch wenn ihr der Meinung seid, daß ihr mit der ganzen Selbstuntersuchungssache nicht klarkommt -  ihr seid in der Frage auch nicht auf euch alleine gestellt: 
★ Sucht euch eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt, dem ihr vertraut, der sich Zeit für euch nimmt, der euch über mögliche Vorsorge-Optionen aufklärt.
Neben der Abtastung der Brust gibt es auch noch die Möglichkeit, eine Ultraschall- (Mammasonographie) oder eines Röntgen-Untersuchung (Mammographie) vornehmen zu lassen. (vgl. z.B. Allgemeine Informationen | Leistungskataloge der Krankenkassen)
Manche Krankenkassen übernehmen auch eine Tastuntersuchung im Rahmen des Projekts Discovering Hands. (Link zu einem Erfahrungsbericht dazu bei den Busenfreundinnen.)
★  Informiert euch, ob Verwandte von euch an Brustkrebs erkrankt sind und ob ihr eventuell in eine Risikogruppe fallt.

★ Überlegt, ob ihr vielleicht an einem Tastkurs wie beispielsweise von Mammacare teilnehmen wollt.

★  Entwickelt ein Gefühl für euren Körper.

★  Geht regelmäßig zur gynäkologischen Routineuntersuchung, auch wenn ihr kein neues Pillenrezept o.ä. benötigt. ;-)
Nicht nur wegen der Brustkrebsvorsorge. Die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen ist der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), bei der das Erkrankungsalter im Schnitt deutlich niedriger liegt! 
★ Redet mit anderen Frauen über das Thema! Es geht uns alle was an!

    So, das war's. Jagd ist beendet. Mission Aufklärung (hoffentlich) erfüllt. Danke für eure Aufmerksamkeit!

    Zum Schluß noch eine merkwürdige (im wahrsten Sinn des Wortes) Kampagne einer dänischen Bäckereikette zum Thema - Kohberg-Breast-Cancer-Awareness-Brötchentüte - danke an Aqua von den Busenfreundinnen, die mich auf die Sache aufmerksam gemacht hat. 
    (Link zum Thread - Achtung nur für registrierte Busenfreundinnen sichtbar)

    Sonntag, 30. Oktober 2011

    Nicht nur Halloween-vermittelt: Human Body Stilettos und Zombie-Trends...

    Bildquelle: Bit Rebels
    Kürzlich fand ich über einen Blog in meiner Blogroll (BoingBoing oder Nerdcore) dieses verstörende Bild... es verwies auf einen Artikel bei den BitRebels namens Human Body Stilettos: Every Woman's Dream?, der ein paar Worte darüber verliert, welche seltsamen Wege doch die Idee der Selbstperfektionierung so genommen hat...

    Tatsächlich finde ich das Foto eine sehr ... ähm... drastische Illustration dafür, daß Menschen gewillt sind, immer krassere Eingriffe in ihren Körper vorzunehmen, um einem immer abgehobeneren Schönheitsideal zu entsprechen. (Das Bild selber ist selbstverständlich fiktiv!)

    Man denke nur an Reality TV à la The Swan (ich weiß gar nicht wie das deutsche Pendant dazu hieß?), das ja zum Ziel hatte, eine Frau mit allen möglichen Methoden (Diät, Sport, massive Schönheits-OPs) vom häßlichen Entlein in einen schönen Schwan zu verwandeln. Das scheint nach dem Verkehrsunfall-Prinzip zu funktionieren: Man kann einfach nicht weggucken.

    Das Spritzen von Botox, immerhin einem heftigen Nervengift, gehört nun schon zum Beautyrepertoire eines Hollywoodstars in den Twens wie früher ein Waxing und die obligatorische Maniküre. Vom Überkronen ganzer Gebisse mal ganz zu schweigen. Ich finde das gruselig. Im Zeitalter von Photoshop und Special Effects sollte sowas doch mit einem Mausklick machbar sein - statt den Körper solch mittelalterlichen Foltertechniken zu unterwerfen...

    Apropos gruselig: Spannenderweise gibt es einen Modetrend, der diesen Diskursen von Schönheit, Jugend und Gesundheit direkt entgegenläuft (behaupte ich jetzt einfach mal so) - die Zombiefizierung von Fashion.
    Drauf gebracht hat mich das gerade kursierende Werbevideo von Dermablend mit "Zombie-Boy" Rick Genest:

    Abgesehen davon, daß das Video wirklich beeindruckend demonstriert, was man mit Camouflage so anstellen kann, habe ich darüber mitbekommen, daß der volltätowierte Hauptdarsteller dank eines Castings für ein Lady Gaga-Video (Born This Way) Anfang des Jahres plötzlich lukrative Modelverträge bekommt.
    Thematisch (bzgl. was Leute mit ihrem Körper anstellen) ist das natürlich immer noch irgendwie vergleichbar. Andererseits rücken Fotos wie die von Genest gerade Häßlichkeit, Vergänglichkeit und Tod in den Mittelpunkt.

    Und in den meisten Fällen ist es ja umgekehrt und die Makeup Artists sind für den Horrorfaktor verantwortlich. Heute beim Frühstück blätterte ich ein Vice Magazine durch und stieß auf eine Fotostrecke namens Hardcore Gore-nography, in der junge schöne Menschen als Leichen geschminkt und drapiert diverse Klamotten bewerben sollen. Mag sein daß es an Halloween und dem Beginn der zweiten Staffel von The Walking Dead liegt, aber ich sehe gerade überall Zombies...


    Ich weiß noch nicht so genau, was ich davon halten soll - ist es einfach geschmacklos? Ist es eine Persiflage auf ein medial vermitteltes Super-Schönheitsideal? Gibt es was Subversives in so einer Darstellung von Menschen oder haben die entsprechenden Industriezweige dieses Potential schon längst wieder einkassiert und affirmativ gewendet? Und steht zu befürchten, daß die logische Antwort auf Rico the Zombie wirklich Human Stilettos wären?!

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    Dienstag, 25. Oktober 2011

    Wo wir gerade dabei sind...

    ... noch zwei weitere Webfunde.

    Zum einen habe ich heute einen neuen Nähblog entdeckt, auf dem es ein traumhaftes PinUp-Kleid zu sehen gibt, das aus der "Monroe-Reihe" entsprungen scheint. Soooo toll. Zum eine Runde sabbern hier klicken: Kweens >> Petticoat

    Zum anderen habe ich bei Kranich und Libelle die Info gefunden, daß es bald eine deutsche Evans-Seite geben wird und man dort gerade einen 1000€-Einkaufsgutschein gewinnen kann: evansmode.de

    Nebenbei wollte ich mal Hallo zu allen neuen (sichtbaren und unsichtbaren) Leserinnen sagen - schön daß ihr hier seid! Ich freu mich, daß euch mein Geschreibsel interessiert. :)

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    [pink october] Blogroll: Pinke Beiträge anderswo

    Der Monat neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und ich durchforste gerade noch meine Entwürfe für die Pinker-Oktober-Reihe auf Veröffentlichbares. Dabei ist mir auch eine kleine Linkliste untergekommen. Hier also einige (Blog-)Beiträge zum Thema "Breast Cancer Awareness", auf die ich - mal mehr mal weniger zufällig - in den letzten Wochen gestoßen bin...

    Brafitting-Blogs:

    Beautyblogs:
    Kirschblüte's Blog: Pink Ribbon Oktober

    Berichte von an Brustkrebs erkrankten Frauen:
    Huffington Post: What No One Tells You About Breast Cancer by Michele Weldon
    Ein Brustkrebs und sein Verlauf - Website einer Betroffenen
    Mein Brustkrebs - Blog einer Betroffenen
    (Ich gehe davon aus, daß es zum Thema noch unzählige andere Blogs, private Websiten und Foren gibt. Ich habe nicht speziell danach gesucht...)

    Etwas außer der Reihe: 

    Vielen Dank übrigens an Denocte von den Kurvendiskussionen und Sabine von smart-girl's Allerlei, die mit Blogbeiträgen auf meine Reihe verwiesen haben. :)

    Falls euch noch was dazu einfällt, immer her mit den Links. 

    Ich bin außerdem über relativ viele Verkaufsangebote gestolpert, also Artikel von denen ein mehr oder weniger signifikanter Teil des Verkaufspreises an entsprechende Organisationen gehen soll. Habt ihr irgendwas davon erstanden? Oder vielleicht sogar direkt gespendet? Spenden kann man z.B. auch bei Sophia und Cheryl.

    Sonntag, 23. Oktober 2011

    Alles verschoben? Zum aktuellen Blogger-Layout-Problem

    Ich habe gestern den ganzen Tag gerätselt, was nur los sein könnte - die meisten Blogspot-Blogs wurden mir total verschoben angezeigt und zwar in allen möglichen Browsern. 
    Bei der Suche im Supportforum stieß ich dann auf den folgenden Beitrag Layout/Template/Design Errors in "Something is broken". Ursache des Problems, so stellte sich heraus, war mein neues Antivir 2012, dessen Browser Schutz / Webprotection offensichtlich das Blogger-CSS als feindselig interpretierte. 

    Eine Nachfrage bei Avira wurde sofort beantwortet (toll!); der nette Mensch auf der anderen Seite des Internets hat in Windeseile eine Übergangslösung gefunden, die man hier nachlesen kann: Malware web-filter of Web Guard messes up display of some pages
     
    Das Problem soll mit einem Update am Dienstag regulär behoben werden.
    EDIT | Montag, 24.10./16:30: Problem gelöst. Alles funktioniert wieder einwandfrei! 

    Soweit das heutige Technik-Update. 

    Cheers, 
    george

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    Samstag, 22. Oktober 2011

    Kampagne gegen Diskriminierung von Transsexuellen und Transgender-Menschen

    Ich bin ein bißchen spät dran, aber ich wollte euch trotzdem noch auf den heutigen Aktionstag der internationalen Initiative „Stop Trans-Pathologisierung 2012“ hinweisen. 

    Für alle, die sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben, eine klitzekleine Vorbemerkung: Was Männer und Frauen angeblich "ausmacht" ist eine Mischung aus gesellschaftlichen und psychologischen Faktoren und einer Abstraktion von biologischen Ausprägungen. Daraus wird quasi ein Durchschnitt gebildet, der dann festlegt, was "männlich" und was "weiblich" ist. Also bspw. Männerkörper produzieren mehr Testosteron als Frauenkörper. Das mag ganz abstrakt gesehen eine richtige Aussage sein, trifft aber nicht auf jeden individuellen Körper gleichermaßen zu.
    Nun gibt es aber natürlich immer Personen, die in dieses Zweier-Schema nicht hineinpassen -  manche weichen nur minimal von der Norm ab, andere dagegen signifikant, beispielsweise Kinder mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen, bei denen man nicht klar bestimmen kann, ob es sich da nun um ein "Mädchen" oder einen "Jungen" handelt oder auch Menschen, die nicht im "richtigen" Körper stecken, also Frauen in einem Männerkörper z.B. Diese Abweichungen von der Norm werden nun nicht einfach hingenommen, sondern pathologisiert - ein Mensch, so die hegemoniale Meinung, muß ein klar definiertes Geschlecht haben. 

    Säuglinge werden dann zurecht gestutzt und erwachsene Menschen, die einem anderen Geschlecht zugehörig sein möchten, als es ihr Körper vorgibt und dann so anerkannt werden möchten, sollen sich ebenfalls "anpassen lassen". In der Praxis heißt das dann, daß sie sich erst einmal eine "Störung ihrer Geschlechtsidentität" diagnostizieren lassen müssen; im Zuge dieser "Krankheit" soll ihnen dann eine Angleichung ans gefühlt richtige Geschlecht ermöglicht werden. Bis 2011 war beispielsweise zur vollständigen rechtlichen Anerkennung als Frau eine komplette Umoperation (!) notwendig.

    Von der Kampagne wird nun eingefordert, mehr Vielfalt zuzulassen und Transsexualität/Transgender nicht mehr zu pathologisieren, also als Krankheit anzusehen, sondern eben als individuelle Ausprägung zu aktzeptieren. Informationen dazu gibt es (in mehreren Sprachen) unter http://www.stp2012.info

    Hier noch der Flyer-Text zur Berliner Demo heute: 
    Die weltweite Kampagne „Stop Trans-Pathologisierung 2012“ zielt auf die Entpathologisierung von Trans* Identitäten (Transsexuelle und Transgender) und deren Streichung aus den internationalen Krankheits-Katalogen (DSM der American Psychiatric Assocation und ICD der Weltgesundheitsorganisation).Die überarbeiteten Versionen der Kataloge sollen 2013 (DSM) bzw. 2015 (ICD) herauskommen. Das Ziel der Kampagne ist, dass im nachfolgenden ICD11 (ab 2014 in Kraft) Trans*-Menschen nicht mehr als psychisch krank denunziert werden sollen.
    Die Hauptforderung der Kampagne lautet daher:
    „STREICHUNG DER DIAGNOSE GESCHLECHTSIDENTITÄTS-
    STÖRUNG AUS DEN KRANKHEITSKATALOGEN!“

    Derzeit wird Transidentität als psychische Krankheit angesehen und „Geschlechtsidentitätsstörung“ genannt. Die Abweichung von einer starren Zwei-Geschlechter-Ordnung wird so als abnormal und krank dargestellt. Das gibt der Medizin und dem Staat die Kontrolle über unsere Geschlechtsidentität und unsere Körper. In diesem System haben wir nur dann ein Recht auf medizinische und rechtliche Schritte der „Geschlechtsangleichung“, wenn wir uns als psychisch gestört definieren lassen.

    Die manifeste Ausweitung stigmatisierender Zuschreibungen gegen Trans* durch die DSM/ICD-Revision ist diskriminierend. Schon vor und besonders im dt. Faschismus wurden Obdachlose, Prostituierte, Homosexuelle, Sinti und Roma u.v.a. als „soziale Randgruppen“ und „gemeinschaftsfremd“ gebrandmarkt. Im Kampf „jede_r gegen jede_n“ fördern psychiatrische Normierungen heute die Ausgrenzung „Unangepasster“. Diese verschärfte soziale Selektion markiert einen gesellschaftlichen Rechtsruck, dem wir uns entgegen stellen!

    Die Kampagne „Stop Trans*-Pathologisierung 2012“ wird von mehr als 270 Trans-Gruppen in 61 Städten in Europa, Afrika, Asien, sowie Nord- und Südamerika unterstützt. Denn die Pathologisierung von Trans-Identitäten ist eine der Grundlagen einer weltweit verbreiteten Transphobie, die mit einer steigenden Anzahl von Gewaltakten und Haßmorden gegen Trans*-Menschen einhergeht. Gegen die geplante Ausweitung der Pathologisierung in den internationalen Krankheitskatalogen planen wir in 61 Städten weltweit einen zeitgleichen
    Aktionstag
    am Samstag,
    22.Oktober 2011.

    Kundgebung in Berlin:
    15.00 Uhr,
    vor der DGPPN, Reinhardtstraße 14,
    (U/S: Friedrichstrasse)

    Weitere Informationen:
    http://www.stp2012.info
    http://www.transinterqueer.org/
    Wikipedia: Transsexuellengesetz

    Bildquelle: troublex.blogsport.de


    Falls euch noch weitere Infoquellen einfallen, bitte als Kommentar posten -  die Ergebnisse meiner superschnellen Suche waren nicht besonders ergiebig, daher ist der Beitrag auch so oberflächlich. Mehr als einen "Newsflash" bekomme ich gerade nicht hin...

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    Freitag, 21. Oktober 2011

    Umfrage: Müssen BH und Unterteil zusammenpassen?

    drüber & drunter interaktiv...
    Irgendwie muß ich meinen neu eingerichteten Polldaddy-Account ja auch mal nutzen - daher stelle ich euch heute eine typische Frage zum Thema Lingerie: 

    Bevorzugt ihr Sets? Oder kombiniert ihr Unter- und Oberteile nach Lust, Laune und Wäscheschubladeninhalt?

    Ihr könnt maximal zwei Antworten auswählen.

    Erläuterungen per Kommentar sind natürlich höchst willkommen.
    Mein Senf dazu folgt in einem Extra-Posting.

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    [pink october] Wo bekommt man Mastektomie-BHs?

    Erst mal: Was ist ein Mastektomie-BH überhaupt?
    Ein BH, über eine eingenähte Tasche für eine Brustprothese/Brustepithese enthält, so daß das Fehlen von - beispielsweise wegen Krebs - entferntem Brustgewebe kaschiert werden kann. Die Fixierung mittels BHs ist eine Alternative zum Aufkleben von Prothesen mittels Haftstreifen. Neben BHs gibt es natürlich auch Bademode zu kaufen.

    Ich habe ja bereits im Beitrag über die modernen Amazonen angedeutet, daß meine Suche nach Mastektomie-BHs in deutschen Online-Shops und überhaupt nach Infos auf deutschsprachigen Websites recht erfolglos war. Googlet mal "Mastektomie BH" - die Treffer sind echt sehr spärlich. Das scheint im Deutschen wohl kein gängiger Begriff zu sein. Hier verwendet man - hab ich auch von Google gelernt, - offensichtlich das Wort "Prothesen-BH", aber auch da hält sich das Angebot an Informationen oder erwerbbarer Unterwäsche in Grenzen.
    Bei den deutschen Beiträgen, die mir am sinnvollsten erschienen, handelte es sich offensichtlich um automatische Übersetzungen aus dem Englischen!
    Ich folgerte daraus, daß das Thema wohl ziemlich tabuisiert ist und die Versorgung mit entsprechenden Wäschestücke an kleine Fachgeschäfte und Santitätsbedarfsläden abgeschoben wird. :-( Alternativ könnte man auch annehmen, daß der Bedarf wegen direkter Rekonstruktion der Brust nicht mehr so groß ist - dagegen spricht aber, das doch irgendwie präsentere Angebot im "englischsprachigen Teil des Internets".

    Glorreiche Ausnahme in der deutschen Angebots-Wüste ist übrigens die Wäschefirma Anita, die unter dem Label Anita Care Spezialwäsche, Brustprothesen, Bademode und medizinische Hilfsmittel anbietet. Hier geht's zur entsprechenden Kategorie auf der Website von Anita.

    Weitere große Hersteller von Mastektomie-BHs/Bademode und Epithesen sind Amoena und Royce.
    Beispiele für deutsche Online-Shops, die Mastektomie-BHs führen:

    Dessous-Insel
    Dessous-XXL.com
    Magic Dessous
    Reha-Land
    SaniVit - Sanitätsprodukte

    Wie bereits angedeutet, lohnt es sich auch auf dem Gebiet Mastektomie-BHs über die Landesgrenzen hinauszugucken. In Großbritannien gibt es Online-Shops die sich direkt auf das Gebiet spezialisiert haben, wie z.B. Pink Ribbon Lingerie. Aber auch Unterwäscheläden wie Figleaves haben entsprechende Wäsche im Angebot. (Eine kleine Onlineshop-Liste findet ihr bei den Busenfreundinnen.)

    Ein Mastektomie-BH muß jedoch nicht notwendig fertig erworben werden; es kann natürlich auch ein normaler BH umgenäht werden. (Link zu einer Anleitung) Dazu gibt es beispielsweise von Anita Care  für diesen Zweck konzipierte sog. Patten. Wer sich das mit dem Selbernähen gar nicht zutraut, kann sich auch an Frau Ehrenthaler von der BH-Reparatur wenden. Ich habe nachgefragt, das Einnähen von Taschen für Brustprothesen gehört zum angebotenen Service.

    Weiterführende Links:

     Ihr habt noch nützliche Hinweise zum Thema
    oder sonstwas auf dem Herzen? 
    Dann hinterlaßt mir doch einen Kommentar!

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    Donnerstag, 20. Oktober 2011

    Geek-Girls deluxe: TARDIS Korsett

    Wer die Tatsache, daß man Xena-Kostüm-Replika mit Brustpanzer und allem drum und dran kaufen kann schon etwas merkwürdig fand, wird sich jetzt vermutlich an den Kopf greifen und selbigen leicht schütteln. 

    WTF?!

    Richtig, da hat sich jemand was echt Cooles ausgedacht - keine TARDIS*-Tasse, -Mütze oder -Sammelbox, nein, ein Korsett! (Bildquelle: Mayfaire Moon)

    Wie ich ja vielleicht schon mal erwähnt habe (Once or twice. Every minute. All summer. ;-)) mag ich die britische Serie Doctor Who. Entsprechend läßt sowas natürlich mein Fan-Herz höher schlagen...

    Alltagstauglich ist man damit natürlich nicht - aber sicherlich der Mittelpunkt jeder Sci-Fi-Convention. Da kann man mit seiner Star-Trek-Uniform gleich wieder nach Hause gehen. :D

     
    Eine Fotostrecke samt passendem Unterteil und... ähem... Sonic Screwdriver findet ihr übrigens ebenfalls bei Mayfaire Moon.
    Die Website der stolzen Korsettbesitzerin lautet - wie sollte es auch anders sein: tardiscorset.com
    Nicole Schwartz on Twitter: http://twitter.com/#!/amazonv

    Habt ihr auch ein Faible für solche Spinnereien?  
    Oder hört bei euch der Spaß schon bei der Batman-Unterhose auf?


    *TARDIS, kurz für Time And Relative Dimension In Space, ist die Raum-und-Zeitmaschine des gallifreyanischen TimeLords "Doctor Who", mit der er seit den 60ern mehr oder weniger durchgehend das Weltall unsicher macht. Aufgrund ihres "Chameleon Circuit" sollte eine TARDIS eigentlich in der Lage sein, sich ihrer Umgebung anzupassen - die des Doctors ist aber defekt und daher in der Form einer alten, 50er Jahre Police bzw. Public Call Box gefangen.

    TARDIS in Schottland - offizielles BBC-Wallpaper

    Mittwoch, 19. Oktober 2011

    [pink october] Den Schweinehund austricksen...

    Ihr wißt ja wie das ist mit der Theorie und der Praxis - wir leben in Welt der Gegensätze, theoretisch wissen wir was gut für uns ist, praktisch sind wir aber doch immer wieder zu faul, uns dran zu halten. Mehr Bewegung, ausreichend Wasser trinken, weniger rauchen und trinken, nicht so viel Fettiges oder Schokolade sondern lieber mal nen Apfel essen usw. usf. Wo unsere Schwachstellen liegen unterscheidet sich natürlich individuell. 

    In den Gesprächen der letzten Wochen zum Thema Brustkrebsvorsorge haben viele Frauen zugegeben, daß theoretisch schon wissen, daß sie das mit der Selbstuntersuchung regelmäßig machen sollten, praktisch aber nie dazukämen. Ich kenn' das ja auch. Es hilft nur die Anwendung einer Überlistungstaktik...
    (Achtung, im folgenden wird keine sinnvolle chronologische Reihenfolge eingehalten. Also bitte erst bis zum Ende lesen und dann loslegen!)

    Punkt 1: Sich Zeit für eine Runde Körperpflege nehmen.
    Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist, aber Eincremen ist auch so ne Sache, die ich gerne mal "vergesse". Frisch eingecremt, schön klebrig in der Kälte stehen? Och nö! Ich plädiere dafür, beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

    Punkt 2: Geeignete Atmosphäre schaffen
    Schön warm sollte es sein und Unterhaltung in Form von Musik, Podcast, Hörbuch oder Radio sollte es auch geben, damit man nicht aus Langweile vorzeitig aufgibt.

    Punkt 3: Leckere Creme besorgen
    Ich finde das ist eigentlich der wichtigste Aspekt - Creme/Bodlyotion/Massageöl mit einem tollen Duft kann doch auch schon ein Ansporn zum Eincremen und gleichzeitigen Brust-Abtasten sein. Je neuer sie ist, desto höher der Anreiz!
    Mein Kandidat wurde mir freundlicherweise letzte Woche von meinem Freund aus dem DM mitgebracht. Es handelt sich um das Bodymousse Himbeere aus der Balea Sommeredition.  Es ist ziemlich wässrig und unfettig, bringt also super Voraussetzungen mit. Passenderweise ist es auch noch pink.
    Allen, die auf solche ordinären Chemieklopper gar nicht stehen, empfehle ich, sich mal die heutige Beautyjagd-Review zur Weleda Sanddorn Pflegemilch anzugucken. :)

    Illustrierte Anleitungen, Videos und so weiter habe ich in diesem Posting (<< Bitte draufklicken!) bereits zusammengestellt. 

    Dann kann's ja eigentlich direkt los gehen... Vorher muß ich nur noch schnell
    ... abwaschen / den Müll runterbringen / zur Arbeit gehen / mit dem Hund raus...
    Na, ihr kennt das ja.


    So, jetzt hab ich auch noch Kosmetik ins Spiel gebracht... Wenn man diesem Beitrag bei Netdoktor Glauben schenken darf, ist das aber gar keine so gute Idee, der sagt nämlich über  Brustkrebs-Kampagnen: Zu weiblich ist kontraproduktiv. Zu sehr auf Frauen ausgelegte Konzepte provozierten defensive Reaktionen à la "Das kann mir nicht passieren".
    Ich finde das einen ganz interessanten Ansatz. Ist jetzt allerdings zu spät, die Reihe noch mal umzuwerfen...


    Habt ihr einen funktionierenden Anti-Schweinehund-Trick? 

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    Dienstag, 18. Oktober 2011

    Please unlike me now! Ein Facebook-Fazit.

    Ich wollte nur zwischendurch mal kurz Bescheid geben, daß sich das Facebook-Experiment wohl erledigt hat.
    Ich bekam letzten Donnerstag auf meine Anfrage, wie es denn nun mit dem Roadblock und der Verifikation via Mobiltelefon weitergehen solle (vgl. auch Mein Versuch mit den Sozialen Netzwerken...), die folgende Antwort:

    Hi,
    
    At this time, we can’t verify the ownership of this account. Please reply to this email and attach a digital image of your government-issued identification. We will permanently delete our record of this digital image from our servers once we use it to confirm your identity.
    
    The ID you attach:
    
    - Must be government-issued (ex: passport, driver's license)
    - Must be in color
    - Must clearly show your full name, date of birth, and photo
    
    If possible, save this file as a JPEG and cover up any personal information that we don't need to verify your identity (ex: address, license number). We also recommend sending your attachments over a secure connection. Find out more here: https://www.facebook.com/help/?page=148993491850191.
    
    Note that we need you to send an appropriate ID before we can take any action on your account. Sorry for the inconvenience.
    
    Thanks,
    
    User Operations
    Facebook

    Haha, Personaldokument. Haha, sofort löschen. Für wie blöd halten die mich eigentlich?!!
    Ich habe direkt zurück geschrieben, daß ich gerne wüßte, was ich eigentlich beweisen soll und ob es irgendwelche Gründe, z.B. Vorwürfe, Anschuldigungen etc. gäbe, weshalb ich diese Verfahren durchlaufen müsse. Oder ob es sich dabei um eine Standardprozedur handle. Immerhin wolle ich ja keinen Bankkonto bei ihnen eröffnen.
    Darauf habe ich keine Antwort mehr bekommen und ich denke auch nicht, daß da noch was passiert. Ich werde natürlich keine amtlichen Personaldokumente durch die Gegend schicken, um eine virtuelle Identität auf Facebook pflegen zu können. Ich meine - hallo?! Geht's noch?! 

    In anderen Worten: mein Account ist tot und wird auch nicht wiederbelebt werden. Nur damit ihr Bescheid wißt. Falls es noch geht, könnt ihr mich jetzt "ent-liken".

    EDIT: Weil es gerade im BoingBoing-Feed aufgetaucht ist, möchte ich euch noch auf das folgende Video aufmerksam machen: Stern TV - Student sagt Facebook den Kampf an 
    Siehe auch: europe-v-facebook.org


     
    Zweites Sorgenkind ist die externe Kommentierfunktion IntenseDebate. Nachdem es am Anfang so rumgezickt hatte, hat es nun ein paar Wochen einwandfrei funktioniert - aber nun wird mir plötzlich in meiner Firefox-Version auf der Hauptseite die Zahl der Kommentare nicht mehr angezeigt. Ich nehme mal an, es war irgendein FF-Update, denn meine anderen Browswer machen es brav, aber trotzdem: ARG!!

    Bitte laßt euch davon nicht verwirren und schreibt mir trotzdem einen Kommentar, wenn euch danach ist.  Einfach in den Blogpost reinklicken. Geht spannenderweise auch, indem man aufs Datum klickt.
    Sollte irgendwas nicht funktionieren - ihr erreicht mich auch per Mail  und zwar unter drueberunddrunter -ätt- gmx net.

    Firefox vs. Chrome - wer kann besser rechnen?


    Irgendwelche Meinungen zur Facebook-Frage? Oder zu IntenseDebate?

    Findet ihr die Idee, allen möglichen Social-Network beizutreten, um 
    potentiellen LeserInnen entgegenzukommen, sinnvoll oder sowieso doof?


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    The one and only Hanni & Manni-Spaghetti-Top

    Von allen möglichen Passformproblemen die man haben kann, ist die Wahl eines Unterhemds / Tank- oder Spaghetti-Tops eigentlich eine eher unproblematische.

    ABER… (es muß ja ein Aber kommen, sonst wäre der Beitrag ja schon vorbei.)

    Es ist schon vielfach beklagt worden, daß die aktuelle Mode eine unüberschaubare Menge von absurd geschnittenen Tops hervorgebracht habe - kurz gesagt hätte man die Wahl zwischen bauchfrei kurz (und dabei schön weit) oder minikleid-lang. 

    Ersteres kommt für mich kategorisch! nicht in Frage – ich glaube sowas Sackig-Kurzes wäre für mich die schlechtest mögliche Idee. Sarah von StackDD+ hat in ihrem letzten Posting (erstes Beispiel) demonstriert wie katastrophisch sowas aussehen kann.

    Option zwei, das Beinahe-Minikleid wiederum finde ich prinzipiell gar nicht so verkehrt, denn das Oberteil muß an meinem Oberkörper ganz schöne Strecken zurücklegen. Nicht nur habe ich große Brüste, sondern auch noch einen relativ langen Oberkörper. So kommt es, daß ich bei normalen Tanktops schon mal unfreiwillig Bauch zeige. Nehme ich eine Größe größer, wirft das gute Stück zwischen Hüfte und Brust meist ganz schöne Falten, *bläht sich auf*, kurz: trägt ohne Ende auf.
    Meistens stehe ich dann vor der Entscheidung

    kleinere Größe = körperbetont, aber Bauchblitzgefahr
    VS.
    größere Größe = lang genug, aber unterhalb der Brust ziemlich zeltig

    Die nächste Hürde ist dann der Elasthananteil – ohne geht leider gar nicht, denn eine Größe die meine Brustdimensionen eingeplant hat rechnet auch mit einer weit umfangreicheren Taille. Damit sind leider auch die vielen simplen Basics aus reiner Baumwolle oder ViskoseRed heart aus dem Rennen.

    Es ist wie verhext!

    Entsprechend kommt mir die extra-lang-Mode durchaus entgegen, denn das heißt ja, ich kann beides auf einmal haben: körperbetont und lang genug. Und – Wunder oh Wunder – ich habe das Spaghetti-Top meiner Träume bei H&M Divided gefunden. Eines Tages hing es da plötzlich zwischen anderen treuen Basics inmitten eines Meeres von schreiend bunten Klamotten im Stil der späten 80er und wartete auf mich.

    trägertop hanni und manni
    Produktseite im H&M-Online-Shop
    Divided-Oberteile (die es in den Größen 34 bis 42 gibt) waren mir jahrelang grundsätzlich zu kurz und zu eng... oder so, daß ich mich gerade-gerade noch in eine Größe 42 quetschen konnte. Momentan sind bei Hennes&Mauritz aber Vanity-Size-Wochen/Monate/Jahre, d.h. die Kleidungsstücke fallen unglaublich riesig aus. Ich besitze diese Tops in den Größen 38 (ziemlich eng) und 40 (eher bequem) und naja... meine Dimensionen könnt ihr ja auf meiner about-Seite nachlesen.

    Aber es ist einfach perfekt. Man kann die Spaghetti-Länge einstellen, so daß man die Ausschnitt-Tiefe kontrollieren kann. Es ist das optimale Unterhemd, man kann es aber auch solo tragen. (Vorausgesetzt, man findet nicht, daß man auf keinen Fall BH-Träger zeigen darf.) Ach, ich *liebe* es.

    Der aktuelle Plan sieht also vor, das Teil noch in allen möglichen Farben und natürlich schwarz-schwarz-schwarz zu bunkern, damit ich für kommende schlechte Zeiten gerüstet bin.

    /Ende meiner Ode ans Spaghetti-Top.

    Habt ihr auch solche Lieblings-Basics, mit denen ihr 
    euch bis ans Ende aller Tage eindecken möchtet?


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    Montag, 17. Oktober 2011

    7 Award: Seven Heaven... (reimt sich so schön)

    I proudly present: Mein allererster Blog-Award...
    Wie lieb von dir, Moppi! Vielen Dank fürs Verleihen!

    Ich finde diese Awards eine schöne Sache, weil sie - genau wie Blogrolls - Verbindungen herstellen und eine Community stärken. Seitdem ich vor ein paar Monaten angefangen habe, Blogs zu lesen, hab ich echt viel Tolles gefunden... auch und vor allem über Querverweise.

    Die Regeln:
    • ♠ Verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat - *KLICK*
    • ♠ Teile 7 beliebige Dinge über dich selbst mit
    • ♠ Gebe den Award an 10 Blogs weiter
    • ♠ Hinterlasse eine Nachricht um sie darüber zu informieren

    Nun bin ich als deutschsprachige, unkommerzielle Lingerie-Bloggerin ja recht einsam in meiner Blogosphere - glücklicherweise ist da noch Denocte von den Kurvendiskussionen, die lustigerweise zeitgleich mit dem Bloggen angefangen hat. Ich finde es echt immer wieder super, daß es sie gibt und freue mich jedesmal über ihre Perspektive zu BH-relevanten Themen. Also reiche ich den Award mal an dich weiter, denn ich will auch unbedingt sieben willkürlich ausgewählte Informationen zu deiner Person lesen. :D

    Auf verschlungenen Wegen hat mich Sabine von smart-girl's Allerlei gefunden, was mich immer noch total freut. Mit ihren Dessous-Näh-Projekten überschreitet sie die imaginäre Grenze zwischen der Hobbyschneiderinnen- und der Lingerie-Blogosphere. Ich hoffe, von ihr noch jede Menge Kreationen zu sehen zu bekommen... und sieben Fakten.

    Popinnie hab ich darüber entdeckt, daß sie drüber & drunter  schon lange per Google Friends Connect verfolgt. Ich klick natürlich immer gleich drauf, wenn jemand neues eintrudelt und schau dann häufiger mal vorbei. Bitte schreib mal mehr, damit die Brownies die ich seit fast einem Monat mit Sabber im Mund angucke mal außer Reichweite rutschen. Ein Anfang wären doch schon mal "7 Random Facts"  ;-)

    Von Eda habe ich ein Wettbewerbsvideo (oder sowas ähnliches) bei Magimania gesehen und Roxy hat sie auch in ihrer Blogroll. Sie führt einerseits einen Beautyblog und andererseits ein Tagebuch zu ihrer Krebserkrankung namens Tumor ist, wenn man trotzdem lacht. Unnötig dazu zu sagen, daß die Frau so cool ist wie ein ordentlich geschüttelter Martini.
    Passenderweise hat sie auch gerade einen Schneewittchen-Look-Beitrag veröffentlicht, daher, liebe Eda, 7 Sachen von hinter den 7 Bergen bitteschön!

    Die bezaubernde Lola hat mich schon in der Anfangsphase von drüber & drunter auf die Reizenden Rundungen aufmerksam gemacht, was wirklich eine großartige Bereicherung für mich war/ist. Katrin schreibt einen Fashion Blog, dh. sie zeigt tolle Outfits und gleichzeitig, wie schön es ist, seinen Körper so zu lieben wie er ist. Ich bin jedes Mal total begeistert, wenn sie was postet...

    Regelmäßig klicke ich auch A Girl With Hornrimmed Glasses - ein Mix aus Style und Popkultur der mich irgendwie anspricht. Wie ich den Blog gefunden habe? Keine Ahnung! Wer jede Woche die aktuelle Doctor Who-Folge bespricht, muß einfach gelesen werden! Geronimo!

    Und um das bunte Potpourri komplett zu machen, gebe ich den Ketten-Award noch an "Paula" von den Puzzlestücken weiter. Sie hat mal einen Brafitting-Artikel für die Mädchenmannschaft verfaßt (siehe Linkliste); seitdem klicke ich immer wieder ihren Blog. 

    So, das warn jetzt 7 oder? Ich finde pro Fakt ein Blog muß reichen... würde mich freuen, wenn ihr Lust habt, mitzumachen, verstehe aber, wenn ihr keinen Bock habt. 
    Nun sieben mehr oder weniger sinnvolle Aussagen zu meiner Person...

    1. Seven Heaven:
    Die im Titel auftauchende TV-Serie kenne ich nur vom Zappen. War aber eins der ersten Sachen, die mir zur Zahl Sieben eingefallen ist. Außer dem gleichnamigen Film, den Sieben Todsünden/Weltwundern/Zwergen/Samurai...

    2. Küchensofa:
    Am Wochenende ist eine Feder meines geliebten, uralten, mal für einen Euro bei Ebay gekauften, altrosa-plüschigem Küchensofa ausgerissen. Ich ärgere mich immer noch und zerbreche mir den Kopf wie ich es wohl am besten einigermaßen repariert bekomme. Momentan plane ich da was mit megagroßen Kabelbindern. Drückt mir die Daumen, daß es funktioniert.

    3. Fun Surveys:
    Ich mag Spaßumfragen wie die von Quizopolis. Fragt mich nicht wieso, aber irgendwie finde ich sowas toll. Je absurder die Frage, desto besser. Muß wohl ein Überbleibsel aus der Grundschulzeit sein, als diese "Meine Schulklasse"-Bücher als coolere Version des Poesie-Albums rumgingen... Gibt es die noch?

    4. Fernsehserien:
    Ich überlege mir drei- naja, vielleicht sogar sieben-mal ob ich eine neue anfange, denn ich werde schnell hochgradig süchtig. Deswegen versuche ich eigentlich nur noch Serien zu gucken, die noch nicht weit fortgeschritten sind oder kurze Staffeln (zwischen 6 und 13 Folgen) haben. Dann ist es wenigstens überschaubar, wie lange ich damit beschäftigt bin.

    5. Es geht auf Weihnachten zu...
    Ich gehöre zu den Leuten, die Weihnachten absolut nicht genießen können - nicht nur ist mir die Jahreszeit zu kalt und dunkel; mich nervt auch der Eventcharakter, das immergleiche Gedüdel überall, der Konsumrausch, der Begleit-Stress. Für respektive mit Kinder(n) ist das sicher toll, aber so für mich, ich muß das nicht haben...

    6. Visuals...
    Ich habe irgenwie nie eine Begeisterung für Fotographieren oder Bildbearbeitung entwickelt... ich finde es aber total toll, was es z.T. auf anderen Blogs an ausgeklügelten Bildern zu sehen gibt. Außerdem bin ich auch so ein bißchen dieser Instagram-Mode erlegen. Es sieht zwar alles gleich aus, aber ich find's irgendwie trotzdem cool. Alle die kein iPhone haben, könne übrigens auch mit Pixlr-o-matic rumspielen...

    7. Absolute Midnight:
    Ich habe mir den neu erschienenen dritten Band aus Clive Barkers Abarat-Serie immer noch nicht gekauft, obwohl ich schon sehnsüchtig drauf gewartet habe - weil ich es so frech finde, daß die englische Originalversion in Deutschland einfach so fünf Euro teurer ist als in Großbritannien. Angesichts des Preises, den die deutsche Übersetzung kosten soll (78€!), ist diese Differenz allerdings harmlos...
    EDIT | Tip: Guckt euch mal die Illustrationen auf der verlinkten Seite an. 


    Ich bitte um ebenso assoziative Kommentare. :)


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    Samstag, 15. Oktober 2011

    [pink october] Die modernen Amazonen

    Franz von Stuck:
    Wounded Amazon (1903)
    Einer populären Legende nach leitet sich der Begriff für das mythische weibliche Kriegervolk der Amazonen  vom griechischen a-mazos - ohne Brust - her. Die Amazonen sollen sich angeblich die rechte Brust amputiert haben, um besser mit Bogen und Speer umgehen zu können. Es gibt allerdings keinerlei Anhaltspunkte, daß an der Geschichte was dran ist.

    Heutzutage wird das Wort Amazone aufgrund dieser Saga auch in Verbindung mit Frauen gebracht, denen wegen einer Brustkrebs-Erkrankung eine Brust amputiert werden mußte. Vielleicht könnte man also nun die Bedeutungsnuance ergängen: "Die, die gegen den Krebs kämpfen".

    Solche Operationen (Fachbegriff Mastektomie) scheinen mir in der Welt der pinken Solidaritätsprodukte und Schleifchen immer noch ein Tabu-Thema zu sein. Freund Google jedenfalls hat zum Thema "Mastektomie-BHs" nicht allzuviel zu sagen. (Ich werde  zur Frage, wo man Mastektomie-BHs herbekommt noch einen weiteren Beitrag posten.)
    Für Schlagzeilen sorgen allenfalls Prominente wie Christina Applegate, die sich, nachdem in einer Brust ein Mammakarzinom entdeckt wurde, prophylaktisch die andere Brust auch entfernen ließ. (Wie ich gelesen habe, ist das eine Entscheidung, die Frauen, die eine genetische Disposition geerbt haben, an Brustkrebs zu erkranken, häufiger treffen. Mehr Informationen zu solchen BK-Risiken durch Veranlagung vgl. Wikipedia-Artikel: BRCA1)

    AMAZONEN
    Das Brustkrebsprojekt von Uta Melle
    mit Fotographien v. Esther Haase
    und Jackie Hardt
    Bildquelle: Kehrer Verlag
    Umso großartiger ist es, daß es Frauen gibt, die dem Thema offensiv begegnen, beispielsweise in Foto-Projekten wie das von Iza Moczarna-Pasiek oder der Bildband AMAZONEN von Uta Melle u.a. zeigen das, was man sonst nie zu Gesicht bekommt.
    AMAZONEN-Bilderstrecken beim Stern und der Brigitte.
    Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, entfernte Brüste künstlich zu rekonstruieren. Dazu gehört beispielsweise auch die Rekonstruktive Pigmentation, also das Erzeugen der optischen Illusion einer Brustwarze durch eine Tätowierung. (Ich bin darauf mal zufällig gestoßen, als ich die Website eines Tattoostudios suchte: zoethorne.de)

    Damit so drastische Schritte wie Amputation gar nicht notwendig werden, ist es wichtig, eine Krebserkrankung möglichst früh zu erkennen. Daher möchte ich noch mal auf den pink october-Beitrag zur Selbstuntersuchung verweisen.

    Wie findet ihr die Bilder bzw. die Fotoprojekte?


    Nachtrag: Herzlichen Dank an Aqua von den Busenfreundinnen und an meine Co-Brabarella Lola, die mich auf die beiden Projekte aufmerksam gemacht haben. :)

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    Donnerstag, 13. Oktober 2011

    Sind "echte" BH-Bilder im Internet eine Entscheidungshilfe?

    Wie die Ergebnisse meiner kleinen Umfrage gezeigt haben, bin ich offensichtlich auch für Lingerie-Interessierte nicht außergewöhnlich kauf-unlustig.

    Glücklicherweise sind aber nicht alle Bloggerinnen so bestellfaul - auf den Blogs in meiner Brafitting-Blogroll (Es ist euch vielleicht schon aufgefallen, ich hab aus Bequemlichkeitsgründen noch eine zweite hinzugefügt, die nix mit Brafitting zu tun hat) gibt es immer mal wieder ganz tolle Bilder von BHs oder auch kurvigen Klamotten zu sehen. Manchmal ist man ja skeptisch etwas neues auszuprobieren und zurecht gephotoshoppte Werbebilder von Unterwäsche sind selten aussagekräftig. Wer kennt das nicht, daß die Bilder im Onlineshop ganz anders aussahen, als das, was man dann zuhause aus der Verpackung holt... Um sich große Enttäuschungen zu ersparen, ist es schon ganz gut, ein bißchen informiert zu sein und ein BH, den man schon mal an einer Frau mit ähnlicher Brustgröße gesehen hat, ist doch schon relativ aussagekräftig. (Man muß natürlich mit einbeziehen, daß Brüste sehr unterschiedlich in Form, Konsistenz, flächiger Verteilung usw. sein können, d.h. was bei der einen furchtbar sitzt, kann der nächsten Lieblings-BH sein.)

    Brastop hat kürzlich ein sehr tolles Projekt gestartet, indem BHs in verschiedenen Größen verglichen werden. Vorgestellt wurden in der Reihe bereits der Freya Deco Plunge und der Curvy Kate Emily.

    Früher waren auch die Bilder des Balkonetka Katalogs frei zugänglich - mittlerweile muß man sich mindestens registrieren und einloggen um sie sehen zu können. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau, wie da die Zugangsbedingungen aktuell sind... ich habe ja bei den Busenfreundinnen Zugang zur Galerie und komme schon da mit gucken und kommentieren nicht mehr hinterher.

    Apropos kommentieren... die Curvy Kate Emily-Bilder habe ich mit etwas Bauchgrummeln betrachtet. Die Passform scheint mir bei einigen vorgeführten Größen nicht optimal zu sein. Ganz besonders 30H sieht mir nach einem zu engen Band und zu großen Körbchen aus - ein Phänomen das auch als Umgekehrte Buchstabenphobie bekannt ist. Die Bügel sind verzogen und reichen fast bis auf den Rücken. Ich könnte mir vorstellen, daß eine Bandgröße weiter und ein Körbchen kleiner (32G) mit etwas gelockerten Trägern besser sitzen würde... 

    Wieviel eurer Kaufentscheidung macht ihr von Bildern abhängig?
    Fällt es euch schwer, vorzustellen, wie das Kleidungsstück wohl an euch
    aussieht, wenn die Maße des Models stark von euren abweichen?
    Oder seid ihr sowieso keine großen Online-Shopperinnen?

    Bildquelle: Wikicommons
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    Umfrage: Wie ist dein BH-Kaufverhalten? (Vorläufiges Ergebnis)

    Offensichtlich sind meine verehrten Leserinnen ebensowenig Lingerie-besessen wie ich.
    Auf die Frage Wie oft kaufst/bestellst du neue BHs? wurde bisher wie folgt geantwortet:


    Im Uhrzeigersinn:
    Nie. Ich kaufe nur BHs, wenn ich einen neuen brauche. = 9.52%    
    Selten. Ich kaufe hauptsächlich nach Bedarf. =     61.9%    
    Manchmal. Ich leiste mir schon mal gerne das eine oder andere Stück = 19.05%    
    Oft. Im Verhältnis zu dem, was ich für andere Sachen ausgebe,investiere ich doch recht viel Geld in BHs. = 7.94%    
    Ständig. Ich gehöre zu den Jäger- und Sammlerinnen. = 1.59%

    Die Ergebnisse haben mich ein bißchen erstaunt, muß ich zugeben. Ich hätte mehr bestellfreudige Busenfreundinnen unter meinen Leserinnen erwartet.

    Es kann übrigens immer noch weiter abgestimmt werden, vielleicht finden sich ja noch ein paar Dessous-Addicts. ;-)

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    Dienstag, 11. Oktober 2011

    Heute im Briefkasten...

    Heute habe ich mit großer Freude das abgebildete Päckchen aus dem Briefkasten gefischt.
    Nein. Schon wieder keine BHs. Unglaublich oder? Seitdem ich über BHs blogge, habe ich keinen einzigen gekauft... Ja, ihr Busenfreundinnen und Lingerie-Junkies da draußen, ihr habt richtig gehört: keinen einzigen! 

    Dazu weiter unten mehr, erst mal muß ich meiner Begeisterung über den Briefkasteninhalt Ausdruck verleihen. Ich habe nämlich kürzlich bei Frau Kirschvogels 600-Leserinnen-Gewinnspiel gewonnen. Bekanntlich treibe ich mich ja in letzter Zeit doch recht viel in der Beauty-Blogosphere rum und besagten Blog lese ich besonders gerne, weil mir die Themenmischung so gut gefällt. (Meine ganze Begründung könnt ihr hier nachlesen)

    Gewonnen habe ich also:
    Zwei Lidschatten von Catrice, C'mon Chameleon und My First Copperware Party - zwei besonders gehypte Exemplare. Man sagt sie seien zwei beliebten MAC-Lidschatten sehr ähnlich. Mir ist sowas egal, aber die Farben sind wirklich toll und ich hatte schon überlegt, ob ich sie nicht brauchen könnte. *pfeif* Außerdem enthielt das Päckchen einen "Definition Bronzer" aus der Bohemia Limited Edition; etwas was ich auch vage geplant hatte zu kaufen, aber dann zu faul war, danach zu suchen. Und ein Sleek Rouge, Golden Rose, das überhaupt nicht in mein Beuteschema paßt, weil es so hell und apricot-golden ist. Soll heißen, ich hätte es mir nie selber kauft. Natürlich aber trotzdem sofort nach dem Verpackung aufreißen ausgetestet und: Wow, das sieht ja richtig klasse aus! So frisch-glowig. Hätte ich niemals gedacht!
    Verpackt war das alles in einem schlichten, schwarzen Täschchen mit dynamischem weißen Rennstreifen, das sich prima in meinem Messengerbag machen wird und dem furchtbaren Chaos darin hoffentlich ein Ende bereiten.
    Herzlichen Dank für das schöne Geschenk, Frau Kirschvogel!
    Ich freu mich sehr darüber!
    Gewinn von Was die Kirschvögel flüstern...

    Es ist schon toll, mal ein Geschenk zu bekommen und nicht irgendwas, was man selbst gekauft hat. Aber - um das Thema mal wieder Richtung BHs zu steuern - sogar selbst bestellte Päckchen sind in letzter Zeit eine Seltenheit, und eine BH-Bestellung habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr aufgegeben. Ich kann noch nicht mal genau sagen warum. Wahrscheinlich habe ich gerade keinen dringenden Bedarf. Die Jahre vorher verging eigentlich kein Monat, in dem nicht zumindestens einer von diesen blauen oder grauen Plastebeuteln seinen Weg in meinen Briefkasten fand. Irgendwann stellte ich dann fest, daß die Rücksendequote sich proportional zu meinen steigenden Ansprüchen verhielt - nur wenige Teile entsprachen meinen Erwartungen an Halt *und* Optik - und ich hauptsächlich Geld für Portokosten ausgab. So hat sich meine Experimentierlaune schließlich irgendwie verlaufen und seither nicht zurückgefunden...

    Um zu erfahren, wie sich das bei euch so verhält, 
    gibt es - täterätaääää - meine erste Umfrage:

    [Nur wenige Minuten später]
    So, natürlich hat das mit der Umfrage nicht so richtig funktioniert - ich kriege die ganze Zeit angezeigt, ich soll mich beim Anbieter einloggen. ARGX. Nächstes Mal also schön Polldaddy verwenden. Hab den Code nun rausgenommen - Link zur (alten) Umfrage findet ihr hier:
    Wie ist dein BH-Kaufverhalten? Wie oft bestellst du neue BHs?

    Oder - noch besser - ihr nehmt an Versuch No 2 teil.
    (Sorry für das Chaos!)

    Hab die Umfrage von diesem Post in einen eigenen verschoben. `*KLICK*
    Offensichtlich werden die Scripts nicht doppelt angezeigt.

    Erläuterungen per Kommentar sind natürlich auch höchst willkommen! :D

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    Sonntag, 9. Oktober 2011

    Mein Versuch mit den Social Networks...

    Colossal Octopus (1810) von
    Pierre Denys de Montfort
    Vor ziemlich genau einem Monat habe ich mich in einem Anfall von Wahnsinn bei Twitter und Facebook angemeldet... Klasse Idee, Leserinnen in ihren bevorzugten Sozialen Netzwerken "entgegenzukommen", dachte ich. Abholen, einfangen. Her mit den Leserinnen. Also schnell mit NetworkedBlogs eine Synchronisation eingerichtet und los ging's.

    Aus meinen null Facebook-Freunden wurden schnell 25, dann kleckerten noch 8 weitere herein... und eigentlich hätte alles ganz gemütlich werden können, hätte mich Facebook nicht am Freitag  - direkt nach meiner letzten Antwort auf denocte - einfach ausgeloggt. Ich war ein bißchen irritiert, weil das Facebook-Cookie ja sonst ewig vorhält. (Klar, sonst könnte man meine fette Datenspur im Internet ja nicht nachverfolgen.) Beim Versuch, mich wieder einzuloggen wurde mir angezeigt, ich solle meinen Account mit meiner Handynummer verifizieren.

    Yeah, good question. Why the fuck am I seeing this?!!

    Nun weiß man ja, wenn man nicht - wie man so schön auf süddeutsch sagt - "auf der Brennsuppn dahergschwommen ist"*, daß Facebook als echte Datenkrake Informationen sammelt was das Zeug hält. (Wer sich für das Thema interessiert, kann sich ja mal zur Einführung den entsprechenden Wikipedia-Artikel zu Gemüte führen.) Eine einmal eingegebene Emailadresse wird entsprechend bis zum St. Nimmerleinstag gespeichert, d.h. wer glaubt, die eine durch die andere ersetzen zu können (vielleicht weil es doch nicht so super ist, von allen Leuten, denen man jemals eine Mail geschrieben hat über deren Adressbuch gefunden zu werden), der ist gewaltig auf dem Holzweg. Und wer seinen Account nicht nur deaktivieren und stillegen sondern wirklich löschen möchte, kann sich auf einen bürokratischen Aufwand gefaßt machen, der an Asterix' "Haus, das Verrückte macht" erinnert. 
    Aber ihr wißt das ja wahrscheinlich alle, nicht umsonst gibt es alle paar Monate eine Schlagzeile, gegen welche Datenschutzrichtline Facebook nun schon wieder verstoßen hat. 

    Naja klar, können nun die ganz Abgeklärten sagen, Facebook ist halt ein kapitalistisches Unternehmen und keine Charity-Veranstaltung. Natürlich wollen die so viele Informationen wie möglich abgreifen, denn das ist ja, womit man Geld machen kann. Oder auch: Hätte man sich bei der Registrierung das Kleingedruckte ordentlich durchgelesen, dann wüßte man ja, daß... usw. usf. 

    Andererseits ist es heutzutage schon so selbstverständlich, einen Facebook-Account zu haben wie ein Mobiltelefon. Leute die keins von beidem haben, werden angeguckt wie die Dinosaurier und umgehend mit "Bitte nicht füttern" beschriftet. Da kann ja auch irgendwas nicht mit rechten Dingen zugehen...;-)
    Entsprechend der Allgegenwärtigkeit von Facebook macht man sich nicht so viele Gedanken, was man mit dem Account nun genau anfangen möchte. Man richtet ihn erst mal ein und dann kann man ja immer noch weitersehen...

    Nun war ich auf so ziemlich alles vorbereitet - bis auf diesen Roadblock. Ich kann nun auf den Account überhaupt nicht mehr - auch nicht minimalst! - zugreifen. Erst mal soll ich beweisen, daß ich eine reale Person bin. Das ist nämlich die Idee hinter der Handynummer. Denn jeder (normale) Mensch hat doch schließlich ein Mobiltelefon. Dessen Nummer wird dann dem Account zugeordnet, womit gleichzeitig sichergestellt wird, daß ich nur einen und nicht mehrere Facebook-Accounts besitze. Letzteres ist ja noch einleuchtend... zieht aber meines Erachtens nur, wenn man einen echten *und* einen Fake-Account haben möchte, weil man sich dann für einen entscheiden muß, sofern man nicht zwei oder noch mehr Mobiltelefone/SIM-Karten besitzt. Zu meiner Person sagt die Nummer erst mal gar nichts. Außer natürlich,  man geht in die Vollen und fragt beim Telefon-Anbieter nach; so könnte man dann ja tatsächlich meine Identität rausfinden. Alternativ könnte ich also auch gleich meinen Perso einschicken. Oder eine DNA-Probe.
    Man kann das ja als Anbieter halten wie man möchte - aber weshalb wurde ich dann nicht direkt bei der Registrierung verbindlich nach einer Mobilfunknummer gefragt? Warum habe ich einen Monat Zeit bekommen, um schön schon mal Daten einzufüttern? Damit ich auch ordentlich motiviert bin und meine Bedenken überwinde, meine Telefonnummer an Facebook weiterzugeben? Damit ich mir ggf. extra für meinen Facebook-Account ein Handy anschaffe?

    However. Das Impressum muß ja eine Kontaktadresse angeben, die man - wenn man ganz genau hinguckt - auch findet. Als Reaktion auf meine Email, was ich denn nun als Nutzerin ohne Mobiltelefon machen solle, bekam ich einen Autoresponder-Text, der allerdings keinen Hinweis darauf gab, ob meine Original-Nachricht jemals irgendjemand zu Gesicht bekommen wird oder ob sie einfach im Facebook-Nirvana verschwunden ist... 
    Hi, 
    
    Thanks for contacting Facebook. The quickest answer to address your concern is through the Facebook Help Center (facebook.com/help) in the "Question and Answer" section of the applicable help topic. However, in order to better assist you, we are also providing links below to the most informative Facebook pages and most useful Help Center topics.
    
    [Es folgt eine riesige Linkliste]
    
    If your specific issue is not addressed through any of the links above, please contact us through the Help Center (facebook.com/help).
     
    Thanks for contacting Facebook,
    The Facebook Team"

    FAN-TASTIC! würde ich sagen.

    So, ewiglanger Rant zu Facebook. Eigentlich wollte ich nur sagen: Wundert euch nicht, wenn da erst mal nichts mehr passiert!

    Und dann noch ein Wort zum von mir so stiefmütterlich behandelten Twitter
    Kürzlich hatte ich eine kurze Konversation mit Darlene von Hourglassy darüber, daß mein Account so brach läge und die anderen Brabloggerinnen ganz großartige Twitterbeiträge verfaßten... ich fand den Versuch, mich zu motivieren, wirklich reizend, aber irgendwie...
    ... irgendwie fühle ich mich überfordert. Wie soll ich den Blogs lesen und kommentieren, auf einem Message-Board aktiv sein, gelegentlich mal Emails beantworten, einen Blog schreiben und immer noch bei Skype online sein/twittern/Facebook nutzen?! Da wird man doch kirre bei! So viel Gehirnkapazität hab ich einfach nicht! Und ich bin sowieso schon viel zu viel online... *seufz*
    Mal ganz abgesehen von meinem Gefühl mit Twitter einfach inkompatibel zu sein: Wer jetzt mal einen Blick auf  meinen Beitrag wirft, wird schon erkennen, was ich meine. Ich hab echte Probleme damit mich kurz zu fassen. Ich bin eben ein Dinosaurier und wir neigen zu mythenmetzschen Ausschweifungen. 140 Zeichen... wofür soll das gut sein? 
    Aber ja, ich werde mich evtl doch noch mal damit beschäftigen.  Wenn ich mal Zeit und Muße habe. Bisher hat sich mir die Sache halt noch nicht so recht erschlossen. Es kommt mir so vor, als würde Twittern eigentlich nur Sinn machen, wenn man a) unglaublich witzige Einzeller, äh -zeiler, zustande bringt oder b) weiß, an wen man sich richtet und momentan wäre das einzige potentielle Publikum die englischsprachige Boobosphere. Also auf Englisch zwitschern? Ach, ich weiß auch nicht!

    Soviel, geneigte Leserinnen, heute mal zum Meta-Thema Bloggen an und für sich.
    Tröstliche Worte sind willkommen.
    Not so cheery,
    george
    _______________________________________________________________
    *Anmerkung zum Ausdruck "auf der Brennsuppn dahergschwommen" - laut redearten-index.de galten (Ein-)Brennsuppen als Essen für Arme, daher bedeutet der Ausdruck eigentlich etwas wie "aus einfachen Verhältnissen stammen", was dann kurzerhand mit Naivität/Dummheit gleichgesetzt wird. Na klasse. (Achtung, Pun) Manchmal ist es wirklich unglaublich, was man unbedacht für Ausdrücke verwendet!

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    Freitag, 7. Oktober 2011

    Xena Panzer - die zweite.

    Kate hat mich mit ihrem Posting Der Xena-Panzer lebt! kürzlich wieder daran erinnert, daß ich vor einer Weile entdeckt habe, daß man richtige Xena-Panzer im Internet bestellen kann. Ja, wirklich!
    Bei Todds Costumes kostet der abgebildete Brustpanzer 104€. Ein komplettes Xena-Outfit ist aktuell für €1,544.15 zu haben. Ist das nicht cool?

    Xena-Brustpanzer
    Bildquelle: Todds Costumes.com
    In den USA gibt es ja zu jedem erfolgreicheren Film (oder Serie) Props oder Tie-In-Merchandise und ich war schon mehrmals versucht, mir was zu bestellen. Allerdings habe ich mich dann von den hohen Portokosten und dem Umstand abhalten lassen, daß die Sachen ja eigentlich keinen Sinn erfüllen. Trotzdem, wenn es Davy Jones' Schlüssel aus dem Fluch der Karibik oder das Erfrischungsgetränk Tru:Blood oder einen Doctor Who-Schraubenzieher auch im Laden um die Ecke gäbe - ich hätte schon unfaßbar viel von diesem Ramsch angesammelt. Leider bekommt man hier ja eigentlich nur T-Shirts einigermaßen problemlos - und T-Shirt mit Aufdruck auf den Brüsten geht (bei mir) überhaupt nicht.

    Xena die Kriegerprinzessin ist übrigens - für alle uneingeweihten Leserinnen - eine Fernsehserie der 90er Jahre, die trotz (oder wegen) ihres immensen Trash-Faktors eine recht große Fangemeinde versammeln konnte; vor allem in Lesbenkreisen wurden die beiden implizit bisexuellen Hauptfiguren Xena und Gabrielle abgöttisch verehrt. Ich finde die Serie vor allem unter dem Aspekt von female Empowerment interessant - immerhin sind weibliche Superheldinnen auch 10 Jahre nach dem Ende von Xena immer noch deutlich unterrepräsentiert. (Über den Emanzipationsgehalt der Serie im Zusammenhang mit Lucy Lawless neuester Produktion hab ich btw schon mal ein bißchen was in Beitrag Spartacus: Brüste und Sandalen geschrieben. Für alle die das vielleicht interessiert.)

    Der Xena-Panzer im übertragenen Sinn
    Der legendäre Triumph Doreen
    Bildquelle: Figleaves
    Als Xena- oder Brustpanzer wird bei den Busenfreundinnen liebevoll bezeichnet, was gemeinhin als "Oma-BH" bekannt ist. Letzter Ausdruck wurde wegen seines diskriminierenden Beigeschmacks weitestmöglich aus dem Wortschatz verbannt. Warum sollten ältere Frauen nicht die gleiche mehr oder weniger sexy Wäsche tragen, wie alle anderen auch? Mal abgesehen davon, daß ich da immer an die Szene in Firefly denken muß, in der sich Kaylee und Shepherd Book kennenlernen. Aber ich schweife schon wieder ab.

    Paradigmatisches Exemplar für den Xena-Panzer ist der Triumph Doreen Longline, aber prinzipiell kann man auch jeden anderen Entlastungs-BH etc. so nennen.
    Weil wir kürzlich drüber sprachen ("Paula" hatte darauf aufmerksam gemacht) - die Bezeichnung ist eher witzig gemeint und soll niemanden, der solche BHs gerne trägt abwerten oder beleidigen. Die Geschmäcker und Vorlieben sind eben unterschiedlich, und das ist ja auch völlig okay.

    Mit der Reihe Pinker Oktober geht es demnächst weiter; ich brauchte nur mal ne kleine Pause - auch von dem vielen Pink. ;-)

    Findet ihr Film-Props auch so toll wie ich?
    Besitzt ihr vielleicht sogar irgendwas?

    Mittwoch, 5. Oktober 2011

    [pink october] Wie man am besten tastet - Anleitung zur Brust-Selbstuntersuchung

    Es wird ja viel darüber gesprochen, daß die Selbstuntersuchung der Brust total wichtig ist, um Anomalien und Auffälligkeiten möglichst früh zu entdecken. Allerdings wird dieser wertvolle Ratschlag häufig - wenn überhaupt - nur mit sehr spärlichen Anweisungen geliefert, wie man bei der Sache am besten vorgeht. Scheinbar gibt es keine "offizielle" Vorgehensweise, weshalb ich mehrmals die Meinung gefunden habe, es sei eigentlich egal wie man es macht, hauptsache man macht es. 
    Ich finde das ehrlich gesagt erschreckend, denn gleichzeitig liest man daß der Sinn von diesen Untersuchungen als umstritten gilt, weil die "Trefferquote" so gering sei. Kein Wunder, wenn man gar nicht weiß, was man da eigentlich tut! 
    Wikipedia sagt, es gäbe zwar Silikonmodelle, an denen man lernen könne, Knoten voneinander zu unterscheiden, aber die Kosten dafür würden in Deutschland nicht von der Krankenkasse übernommen.  - OHNE WORTE!

    Die folgende Entdeckungsquote könnte man doch sicher mit ein bißchen KnowHow entscheidend verbessern, oder?
    0,5 cm = durchschnittliche Größe eines Knotens, der durch eine Mammografie gefunden werden kann
    1 cm = durchschnittliche Größe eines Knotens, den die Frauenärztin / der Frauenarzt beim Tasten finden könnte
    2 cm = durchschnittliche Größe eines Knotens, den eine Frau selbst finden kann, die regelmäßig ihre Brust selbst untersucht
    3,5 cm = durchschnittliche Größe eines Knotens, den eine Frau per Zufall entdeckt
    Quelle: Präventionsbroschüre von Brustkrebs Deutschland e.V. [PDF-Download]


    Warum?
    Warum soll man die Brüste überhaupt abtasten?
    Ziel der Brust-Selbstuntersuchung sollte sein, seine Brüste so gut wie möglich kennenzulernen, so daß man Veränderungen feststellen kann! D.h. man muß die Untersuchung regelmäßig vornehmen.

    Wann?
    Wie oft ratsam ist, darüber scheiden sich die Geister - einige sagen, möglichst oft ist möglichst sinnvoll, um auf Veränderungen während des Zyklus miteinbeziehen und von dauerhaften Knoten/Verhärtungen unterscheiden zu können. Andere meinen, einmal im Monat sollte ausreichen. Empfohlen wird dann, die Untersuchung in der ersten Woche nach Eintritt der Menstruation vorzunehmen, weil das Brustgewebe dann am weichsten ist und zyklusbedingte Schwellungen am geringsten. Frauen nach der Menopause legen einfach einen Termin fest (etwa der erste Tag des Monats).

    Was?
    Dieser Clip des Videoportals des SF zeigt den Aufbau der Brust, quasi das Ausgangsmaterial der Untersuchung. ;-)


    Wie?
    Nun also zur Kernfrage: Wie geht so eine Selbstuntersuchung eigentlich?
    Wie schon befürchtet, ist die Auswahl an hilfreichen Informationen im Internet recht übersichtlich - vor allem, wenn man man sich auf deutschsprachiges Material beschränkt. Es drängt sich mir mal wieder der Eindruck auf, irgendwo hinter den sieben Bergen zu wohnen... aber gut. So ist das nun mal. Hier also eine Übersicht über brauchbare Ergebnisse:
    Videoanleitung MammaCare-Tastanleitung des Brustzentrum der Uniklinik Tübingen bei DOCMED.tv

    Videoanleitung bei karlein-anders.gynonline.de

    Mehrere kleine Videoclips gibt es auch bei brust-selbstuntersuchung.de
    Illustrierte Anleitungen findet ihr auch bei Novo Nordisk (danke an Keimonish für den Tip!) oder in der Broschüre der Aktion Bewußtsein für Brustkrebs (Link zum PDF).

    Englischsprachige Videos:




    Mehr Videos findet ihr auf Youtube mit Suchanfragen wie "breast self exam" oder "breast self examination".
    Als Tip wird häufig mit angegeben, die Tastuntersuchung unter der Dusche durchzuführen oder Bodylotion/-öl zu verwenden, weil die Finger dadurch über die Hautoberfläche flutschen und man dadurch das Gewebe besser erfühlen kann. (Massageprinzip)

    Kurse und "Lernmaterial"
    Sabine von Smart-Girls-Allerlei hatte in einem Kommentar darauf hingewiesen, daß sie vor einigen Jahren die Möglichkeit hatte, einen kostenlosen Kurs bei der Krankenkasse zu buchen - dort bekam man an einem "Brust-Dummy" das Tasten und Erfühlen von Knoten beigebracht. Sie war so lieb sich extra noch mal zu erkundigen, ob es solche Kurse noch gibt. Leider werden sie mittlerweile nicht mehr angeboten.

    Abgesehen davon gibt es noch andere Möglichkeiten, einen Kurs zu belegen, z.B. bei einer MammaCare-Trainerin. Zitat: "MammaCare ist bis heute, weltweit die einzige, wissenschaftlich überprüfte Form der klinischen Brustuntersuchung und der Vermittlung der Brustselbstuntersuchung." (mammacare.de)
    Am Frankfurter Zentrum kostet ein 90 Minuten-Kurs beispielsweise 30€.
    Alternativ kann man sich auch für 89,25€ ein Übungsset (MammaCare System) für zuhause bestellen, das folgende Teile enthält:
    - einem Silikonmodell der weiblichen Brust
    - einem Videofilm von 37 Minuten zur Anleitung
    - einem Handbuch mit Hinweisen
    - persönlichen MammaCare Aufzeichnungen
    - Umkarton zur Aufbewahrung Ihres MammaCare Systems
    Kosten werden wie gesagt scheinbar nicht von den Krankenkassen erstattet. Versuchen kann man es aber natürlich trotzdem; schon um auf das Thema aufmerksam zu machen.

    Habt ihr vielleicht noch Tips und Hinweise?
    Habt ihr auch den Eindruck, daß dem Thema "Brustkrebs" 
    in Deutschland zu wenige Aufmerksamkeit geschenkt wird? 

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